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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programmübersicht

Oktober 2017
November 2017

 

 

 

24.10.2017

Die andere Seite der Hoffnung

Finnland/Deutschland 2017, Regie: Aki Kaurismäki, 100 min, FSK 06

Aki Kaurismäki schüttelt in seiner höchst unterhaltsamen Film-Komödie den von ihm gewohnten Pessimismus ab und stellt uns in DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG „ein Symbolspiel um Gnade und Erlösung“ (ZEIT) vor.

Der junge Syrer Khaled (Sherwan Haji) kommt als blinder Passagier in Finnland an und trifft zum einen auf die harte Realität des abgelehnten Asylgesuchs, Bürokratie und Zynismus, zum anderen  immer wieder auf Menschlichkeit und Solidarität. Wie er träumt in einer Parallelgeschichte der schon betagte Hemdenvertreter Wikström von einem anderen, besseren Leben.

Das alles erzählt Kaurimäki mit wenigen Worten und mit „der  unnachahmbaren leisen Komik“ (ZEIT), stilsicher und warmherzig und in wunderbarer Verflechtung mit der Musik. Ein poetisch-politischer Film, der das alte Wort „Barmherzigkeit“ wiederbelebt und der zu den besten Filmen der Berlinale 2017 gehört!

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31.10.2017

Storm und der verbotene Brief

Niederlande 2017 , Regie: Dennis Bots, 106 min, FSK 6


Ein Film zum Reformationstag fast ganz ohne Martin Luther! Er spielt im Antwerpen des 16. Jahrhunderts und bringt die Dramatik der Zeit äußerst spannend zum Ausdruck.

Ein Brief Luthers soll gedruckt werden und führt zur Verhaftung und Inquisition des verantwortlichen Druckers. Sein 12jähriger Sohn Storm flieht mit der Druckplatte des verbotenen Briefs in die Katakomben und findet in der gleichaltrigen Marieke Unterstützung.
Die beiden versuchen nicht nur, Storms Vater zu retten, sondern auch den Grundgedanken der  Reformation weiterzugeben. Angst, falsche Frömmigkeit und Aberglauben sind weit verbreitet.

„STORM UND DER VERBOTENEN BRIEF“ lässt die Zuschauer/innen an einem dunklen Kapital europäischer Geschichte teilhaben. Der Film des holländischen Regisseurs Dennis Bots macht auf eindrückliche Weise die Freiheit der Gedanken und des Wortes stark.

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