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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

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Programm Mai 2017

 

 

 

 


 

25.04.2017

Ein Lied für Nour

Niederlande/Großbritannien/Katar/Argentinien/Palästinensergebiete, 2015 , Regie: Hany Abu-Assad, 95 min, FSK 0

Mohammed Assaf wächst im Gazastreifen auf und versucht schon als Kind zusammen mit seiner Schwester Nour und zwei Freunden, eine Band zu gründen und zu singen. Doch dann wird Nour todkrank, alle Vorstellungen zerrinnen.

Viele Jahre später hört Mohammed als Taxifahrer von der Castingshow „Arab Idol“ und setzt alles dran, teilzunehmen und seinen Traum von einer Gesangskarriere zu verwirklichen. Mit gefälschtem Visum und auf abenteuerliche Weise gelangt er nach Ägypten und wird mit seiner außergewöhnlichen Stimme zur „Rakete aus Gaza“, wie in den Medien zu lesen ist. Damit bekommt der Wettbewerb eine an sich ungewollte politische Dimension.

Der palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad zeigt in seinem auf einer wahren Begebenheit beruhenden Film EIN LIED FÜR NOUR den Hoffnungsträger einer Nation, die über ihrem harten Alltag fast das Singen und Jubeln verlernt hat.

 

 

 


 

02.05.2017

Snowden

USA/Deutschland/Frankreich, 2016 , Regie: Oliver Stone, 135 min, FSK 6

Edward SNOWDEN, dargestellt von Joseph Gordon-Levitt, passt in die Rei­he der Figuren, die Oli­ver Stone in einer existen­tiellen Aus­einander­setzung porträtiert.

Das Leben des hochtalentierten US-amerikanischen Whistleblowers und ehemaligen CIA-Mitarbeiters ist nicht nur ein privates Drama, son­dern wirft grundsätzliche Fra­gen zu Frei­heits­- und Bürgerrech­ten auf. Snowden deckt das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken auf, was ihn für die einen zum Landesverräter macht, andere schlagen ihn für den Friedensnobelpreis vor.

Der Preis, den Snowden persönlich für seine Enthüllungen zahlt, ist sehr hoch. Stone greift mit diesem Film eine der brisante­sten gegen­wär­ti­gen politischen Affären auf und bringt die Thematik so einem breiten Publikum nahe. Hoch­karä­tige Dar­stel­ler sorgen für ei­nen „gelungenen politischen Film“ (Spiegel online).

Überlängenzuschlag: 1 EUR