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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programme

2017: Januar    Februar   März    April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

 

 


 

13.06.2017

Der Vorname

Frankreich/Belgien 2012, Regie: Mathieu Delaporte, Alexandre da la Patellière, 110 min, FSK 12

In der französischen Komödie aus dem Jahr 2012 DER VORNAME geht es um ein lockeres Gespräch in gemütlicher Tischrunde. Fünf gute Freunde, zwei Paare und ein Single, die sich alle bereits sehr lange kennen und deswegen durchaus vertraut miteinander umgehen, sitzen beieinander und unterhalten sich über den Namen des erwarteten Babys, unproblematisch könnte man meinen!
Aber es tun sich Abgründe menschlichen Miteinanders auf: In einem Schlagabtausch werden Verdächtigungen und böse Erinnerungen laut, Lebenslügen, die bisher unter den Teppich gekehrt wurden, und unumkehrbare Beschädigungen.

Schlagfertige Dialoge mit viel Witz und humorvolle Rückzieher lassen die emotionalen Tiefschläge trotzdem zu einem sehenswerten Kinospaß werden.

Bei dem Film handelt es sich um eine in Paris gedrehte Adaption des gleichnamigen Theaterstücks aus dem Jahr 2010.

(Auch im Spielplan des Schauspielhauses Hannover)

 

 

 

 

31.01.2017

Der Wert des Menschen

Frankreich 2016 , Regie: Stéphane Brizé, 93 min, FSK 0


Der französische Regisseur Stéphane Brizé stellte seinen Film DER WERT DES MENSCHEN IM Rahmen der Filmfestspiele von Cannes 2015 vor und wurde mit dem Jury-Preis ausgezeichnet.

Vincent Lindon, der im Mittelpunkt dieses Sozialdramas steht, erhielt den Preis als bester Schauspieler. Zu jung für die Rente, zu alt für die Arbeit – eine Situation, die viel Demütigung mit sich bringt.
Mit minimalen Mitteln stellt er das Porträt eines Menschen dar, der um Würde und Selbstbestimmung ringt. Andere Figuren im Film werden von Laien übernommen, die im Film dieselbe Rolle spielen, die sie in ihre wahren Leben einnehmen. Die Frage nach dem WERT DES MENSCHEN stellt sich insbesondere durch dokumentarische Beobachtungen, die den Spielfilm begleiten.

„Selten wurde je zuvor in einem Spielfilm derart eindringlich gezeigt, was es heißt, wenn der Mensch zur Ware wird.“ (WDR)

 

 

 

24.10.2017

Die andere Seite der Hoffnung

Finnland/Deutschland 2017, Regie: Aki Kaurismäki, 100 min, FSK 06

Aki Kaurismäki schüttelt in seiner höchst unterhaltsamen Film-Komödie den von ihm gewohnten Pessimismus ab und stellt uns in DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG „ein Symbolspiel um Gnade und Erlösung“ (ZEIT) vor.

Der junge Syrer Khaled (Sherwan Haji) kommt als blinder Passagier in Finnland an und trifft zum einen auf die harte Realität des abgelehnten Asylgesuchs, Bürokratie und Zynismus, zum anderen  immer wieder auf Menschlichkeit und Solidarität. Wie er träumt in einer Parallelgeschichte der schon betagte Hemdenvertreter Wikström von einem anderen, besseren Leben.

Das alles erzählt Kaurimäki mit wenigen Worten und mit „der  unnachahmbaren leisen Komik“ (ZEIT), stilsicher und warmherzig und in wunderbarer Verflechtung mit der Musik. Ein poetisch-politischer Film, der das alte Wort „Barmherzigkeit“ wiederbelebt und der zu den besten Filmen der Berlinale 2017 gehört!

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13.12.2016

Die Frau in Gold

Großbritannien 2015, Regie: Simon Curtis, 109  min. FSK ab 6

US-amerikanisches Drama um den Jahre andauernden Kampf von Maria Altmann (Helen Mirren), ein von den Nazis konfisziertes Klimt-Gemälde ihrer jüdischen Familie zurückzubekommen.

Unterstützt wird sie dabei von dem jungen und anfangs naiven Anwalt Schoenberg (Ryan Reynolds) und dem öster­reichischen Publizisten Czernin (Daniel Brühl).

DIE FRAU IN GOLD startete 2015 und wurde insbeson­dere wegen der starken Leistung der Hauptdarsteller  hoch­gelobt.

"Die sachkundige Haltung des Films und die Kritik an den reparationsunwilligen österreichischen Behörden werden gelegentlich durch sentimentalisierte Rückblenden in die Zeit der Judenverfolgung verwässert; dennoch geht das Thema der Zwangsenteignung jüdischen Eigentums nie verloren und bleibt dank der glaubhaften Darsteller stets Zentrum des Films." (filmdienst)