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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2020: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2019: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September  Oktober     November     Dezember

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November     Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

 

31.10.2017

Storm und der verbotene Brief

Niederlande 2017 , Regie: Dennis Bots, 106 min, FSK 6


Ein Film zum Reformationstag fast ganz ohne Martin Luther! Er spielt im Antwerpen des 16. Jahrhunderts und bringt die Dramatik der Zeit äußerst spannend zum Ausdruck.

Ein Brief Luthers soll gedruckt werden und führt zur Verhaftung und Inquisition des verantwortlichen Druckers. Sein 12jähriger Sohn Storm flieht mit der Druckplatte des verbotenen Briefs in die Katakomben und findet in der gleichaltrigen Marieke Unterstützung.
Die beiden versuchen nicht nur, Storms Vater zu retten, sondern auch den Grundgedanken der  Reformation weiterzugeben. Angst, falsche Frömmigkeit und Aberglauben sind weit verbreitet.

„STORM UND DER VERBOTENEN BRIEF“ lässt die Zuschauer/innen an einem dunklen Kapital europäischer Geschichte teilhaben. Der Film des holländischen Regisseurs Dennis Bots macht auf eindrückliche Weise die Freiheit der Gedanken und des Wortes stark.

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Sture Böcke

Island 2015 2015, Regie: Grímur Hákonarson

In einem abgelegenen Tal Islands leben die zwei Brüder Gummi (Sigurður Sigurjónsson) und Kiddi (Theodór Júlíusson) auf benachbarten Bauernhöfen. Sie hüten Schafe, sind meisterhafte, mit Preisen ausgezeichnete Schäfer – aber haben seit 40 Jahren nicht miteinander gesprochen. Plötzlich bricht eine mysteriöse Krankheit unter Kiddis Tieren aus und den Behörden fällt nichts Besseres ein, als den Plan auszugeben, alle Schafe in der Region zu töten.
Um der heiklen Lage Herr zu werden, wird den beiden bald bewusst, dass ihnen nur eine Chance bleibt: Sie müssen sich endlich wieder zusammenraufen.
Der Film zeigt "den schlichten Alltag einer Welt, in der die Zeit stehen geblieben ist, in der Mensch und Tier ein symbiotisches Verhältnis geradezu eingehen müssen Das Resultat ist ein leises, ungewöhnliches Drama, das weniger von Lakonie als von Natürlichkeit, weniger von Zuspitzung als von unaufgeregter Sachlichkeit geprägt ist." (EPD-Film)

 

Dienstag
06.09.2016

FSK
ab 6

93 Min.

 

 

 


 

Suffragette - Taten statt Worte

Großbritannien 2015, Regie: Sarah Gavron

1903 gründete Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) in Großbritannien die 'Women's Social and Political Union', eine bürgerliche Frauenbewegung, die in den folgenden Jahren sowohl durch passiven Widerstand, als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte.
Neben dem Wahlrecht kämpften sie für die allgemeine Gleichstellung der Frau und für heute so selbstverständliche Dinge wie das Rauchen in der Öffentlichkeit. Die sogenannten 'Suffragetten' waren teilweise gezwungen, in den Untergrund zu gehen und ein gefährliches Katz und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. Es waren größtenteils Arbeiterfrauen, die festgestellt hatten, dass friedliche Proteste keinen Erfolg brachten.
In ihrer Radikalisierung riskierten sie alles zu verlieren - ihre Jobs, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben. Maud (Carey Mulligan) war eine dieser mutigen Frauen...

Dienstag
13.09.2016

FSK
ab 12

106 Min.

 

 


systemsprenger 250 

25.02.2020

Systemsprenger

Deutschland 2019, Regie: Nora Fingscheidt, 125 min, FSK ab 12

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Nora Fingescheidts Spielfilmdebüt SYSTEMSPRENGER lief 2019 im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin und wurde dort mit dem Silbernen Bären (Alfred Bauer Preis) und dem Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost ausgezeichnet
Weitere Preise:
Sofia International Filmfestival: Preis für die Beste Regie
DEFA-Stiftung:  Preis für die beste Musik- und Tongestaltung im Spielfilmwettbewerb
FIPRESCI-Preis der deutschsprachigen Filmkritik.

"Statt auf ein Sozialdrama setzt die Inszenierung auf eine starke affektive Anteilnahme der Zuschauer, die auch psychisch in das chaotische Erleben der Protagonistin involviert werden. Sehenswert!" (filmdienst)


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Trailer