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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

 


 

25.04.2017

Ein Lied für Nour

Niederlande/Großbritannien/Katar/Argentinien/Palästinensergebiete, 2015 , Regie: Hany Abu-Assad, 95 min, FSK 0

Mohammed Assaf wächst im Gazastreifen auf und versucht schon als Kind zusammen mit seiner Schwester Nour und zwei Freunden, eine Band zu gründen und zu singen. Doch dann wird Nour todkrank, alle Vorstellungen zerrinnen.

Viele Jahre später hört Mohammed als Taxifahrer von der Castingshow „Arab Idol“ und setzt alles dran, teilzunehmen und seinen Traum von einer Gesangskarriere zu verwirklichen. Mit gefälschtem Visum und auf abenteuerliche Weise gelangt er nach Ägypten und wird mit seiner außergewöhnlichen Stimme zur „Rakete aus Gaza“, wie in den Medien zu lesen ist. Damit bekommt der Wettbewerb eine an sich ungewollte politische Dimension.

Der palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad zeigt in seinem auf einer wahren Begebenheit beruhenden Film EIN LIED FÜR NOUR den Hoffnungsträger einer Nation, die über ihrem harten Alltag fast das Singen und Jubeln verlernt hat.

 

 

 

Ein Mann namens Ove

Schweden 2015, Regie: Hannes Holm

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Fredrik Backman, der seine Schriftstellerlaufbahn als Blogger begann.   

Rolf Lassgård, Schwedens bekannter Schauspieler, der auch Kurt Wallander in mehreren Mankell-Verfilmungen gespielt hat, spielt in diesem Film den Ove, einen kauzigen, grantigen alten Mann, der einfach nur verzweifelt ist, nachdem ihm seine Frau gestorben ist. Er versucht sich auf verschiedene Weisen das Leben zu nehmen, aber glücklicherweise erfolglos. Bei jeder Rettung wird durch einen Rückblick auf sein Leben etwas von der Geschichte dieses unter seiner rauen Schale zutiefst empfindsamen Menschen deutlich. So ist das ganze wieder keine reine Komödie, sondern eine gute Mischung aus Drama und Komödie.

„Die Grenzen zwischen Komik und Drama verschwimmen aber mehr als bei vielen anderen Genrevertretern. Trotz aller humorvollen Elemente wird niemand vorgeführt, egal wie oft Ove alle anderen als "Idioten" beschimpft oder sich selbst wie einer verhält. Gerade die tragische Seite der Figur verkörpert Lassgård ausgezeichnet und gibt damit dem knarzigen Alten genug Tiefgang, um nicht bloß für diverse Lacher herhalten zu müssen.“ (M.Seiler in Filmstarts.de)

Es können leider keine Reservierungen mehr angenommen werden. Restkarten sind evtl. ab
19.15 Uhr noch erhältlich.

Dienstag
04.10.2016

FSK
ab 12

117 Min.

 

 

 


 

14.06.2017 (Mittwoch!)

Eines Tages...

Deutschland 2010, Regie: Iain Dilthey, 97 min, FSK 0

In drei ineinander greifenden Geschichten erzählt der Spielfilm „Eines Tages…“ von Menschen, die sich dem Thema Demenz im Alltag stellen – einfühlsam und voller Humor inszeniert.

Eines Tages spürt Frieder, dass er „schwarze Löcher“ in seiner Erinnerung hat; seine Frau und die Kollegen vermuten einen „Burn-out“.
Annette und Leon suchen einen Weg für die weitere Betreuung ihrer demenzkranken Mutter. Doch ihre Vorstellungen davon gehen weit auseinander.
Jakob lebt schon lange in seiner eigenen Welt. Seine Frau Margot umsorgt ihn liebevoll und vergisst dabei völlig ihr eigenes Leben.
Die Beraterin Miriam hilft, die entscheidenden Schritt zu tun.

Zahlreiche Angehörige, die zuhause Menschen mit Demenz pflegen, haben Schwellenängste Hilfe anzunehmen und sind vielfach an der Grenze ihrer eigenen Leistungsfähigkeit. Das Filmprojekt hat das Ziel, Angehörigen Mut zu machen und sie mit praktischen Ratschlägen für den Alltag der häuslichen Pflege zu unterstützen. Dabei darf ruhig immer wieder gelacht werden, denn Humor hilft sehr dabei, das Verhalten von Menschen mit Demenz zu verstehen.

In Zusammenarbeit mit der Frauenberatung Neustadt a. Rbge.

 

 Ab 15.06.2017: Sommerpause bis zum 15 August 2017!

 

 

06.02.2018

Einmal bitte alles

Deutschland 2017, Regie: Helena Hufnagel, 85 min, FSK ab 12

Isi (Luise Heyer) hat ihr Grafikstudium erfolgreich mit einem Diplom abgeschlossen und eigentlich sollten ihr die Türen offenstehen. Alles scheint möglich zu sein, Kompromisse nicht nötig. Obwohl ihre beste Freundin schon erste Erfolge in der Arbeitswelt vermelden kann, ist Isi mit dieser Situation völlig überfordert.

Scheinbar den Alltag genießend in der WG und in verschiedenen Praktika sucht sie zunehmend verzweifelt nach ihrem Platz, ohne ihre Hoffnung auf ein sinnerfülltes Leben ganz aufzugeben. Das macht den Film trotz aller Melancholie zu einem optimistischen Film.

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