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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programme

2017: Januar    Februar   März    April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

 

 


Ich bin dann mal weg

Deutschland 2015, ohne Altersbeschränkung

Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Hape Kerkeling (Devid Striesow) über seinen Pilgerweg von St.-Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Eine unterhaltsame Tragikomödie von Julia von Heinz mit Tiefgang, die ebenso Stoff zum Lachen wie zum Nachdenken bietet. Sehenswert auch wegen der Akteure Devid Striesow, Martina Gedeck und Karoline Schuch.

Eines der originellsten Bilder des Buches ist Kerkelings Analogie zwischen Religion und Kino, sinnigerweise hat sie es auch auf die Leinwand geschafft. "Gott ist der Film, und die Kirche ist das Kino, in dem der Film läuft", heißt es dort. Wer behaupte, ein Film sei schlecht, beklagt laut Kerkeling oft nur die miese Qualität der Vorführung. (Spiegel)

Dienstag
21. Juni
2016

92 Min.

 

 

 

 

21.02.2017

Ich, Daniel Blake

Großbritannien, Frankreich 2016 , Regie: Ken Loach, 101 min, FSK 6


ICH, DANIEL BLAKE ist ein klassischer Ken-Loach-Film, ein präzise inszeniertes Milieu-Drama der Arbeiterschicht und eine bittere Anklage gegen den britischen Sozialstaat.

Der 59jährige Blake (Dave Johns) hat sein Leben lang Steuern gezahlt und ist ein ehrlicher, in der Nachbarschaft angesehener Mann. Aus gesundheitlichen Gründen ist er plötzlich auf Sozialhilfe angewiesen. Gegen die Mühlen der Bürokratie kämpft er gemeinsam mit der alleinerziehenden Mutter Katie (Hayley Squires). Die Solidarität der Schwachen untereinander ist ein Hoffnungsschimmer gegen alle grotesken und entwürdigenden Machenschaften des Sozialsystems.

Der Regisseur Ken Loach erzählt „unaufgeregt und dennoch unterschwellig hochemotional… ein Film, der aufregt, rührt und aufrichtig zu Herzen geht.“ (Filmstarts)


Ken Loach erhielt 2016 für seinen Film die Goldene Palme in Cannes.

 

 

 


 

09.05.2017

Karbid und Sauerampfer

DDR 1963, Regie: Frank Beyer, 85 min, FSK 16

Die internationale Komödie KARBID UND SAUERAMPFER wurde 1963 von Frank Beyer gedreht, beruht auf wahren Ereignissen und ist eine der erfolgreichsten der DEFA.

Beim Wiederaufbau einer Zigarettenfabrik in Dresden wird zum Schweißen Karbid gebraucht, der vom rund 400 km entfernten Wittenberge herangeschafft werden muss. Der abenteuerliche Transport gelingt schließlich trotz vieler Widrigkeiten, und ein Neuanfang ist möglich.

Erwin Geschonneck, später berühmt als Kowalski in „Jakob der Lügner“, spielt die Hauptrolle und schaffte hier seinen Durchbruch zum Charakterkomiker.

„… ein komischer Held, mit dem Identifikation wiederum möglich ist: ein Arbeiter dessen scheinbar unerschütterlicher Gleichmut und schlauer Witz sich in allen Situationen bewähren und der in der Darstellung von Erwin Geschonneck […] echtes Lustspielformat erhält.“ (Tagesspiegel 1973)

 

 

 

14.11.2017

Kramer gegen Kramer

USA 1979 , Regie: Robert Benton, 105 min, FSK 6

Die US-amerikanische Literaturverfilmung aus dem Jahr 1979 ist ein von Robert Benton sensibel inszeniertes und von Dustin Hoffman und  Meryl Streep hervorragend gespieltes Ehedrama.
Es wurde 5-fach mit dem Oscar ausgezeichnet und ist heute so aktuell wie vor 30 Jahren.

Ted Kramer lässt sich von seiner Arbeit derartig vereinnahmen, dass er die Entfremdung von Frau und Sohn kaum wahrnimmt. Als seine Frau Joanna sich überfordert fühlt und ihn deswegen verlässt, geraten Vater und Sohn in eine schwierige Situation.
Ted ändert sein Leben grundlegend und bewährt sich als alleinerziehender Vater, allerdings zulasten seiner Karriere. Nach 18 Monaten kehrt Joanna zurück, und es kommt es zu einem erbitterten Streit, bei dem die Fetzen fliegen.

Emotionsgeladen wird um das Sorgerecht für den jetzt 7jährigen Billy (Justin Henry) gerungen.

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