09.05.2017

Karbid und Sauerampfer

DDR 1963, Regie: Frank Beyer, 85 min, FSK 16

Die internationale Komödie KARBID UND SAUERAMPFER wurde 1963 von Frank Beyer gedreht, beruht auf wahren Ereignissen und ist eine der erfolgreichsten der DEFA.

Beim Wiederaufbau einer Zigarettenfabrik in Dresden wird zum Schweißen Karbid gebraucht, der vom rund 400 km entfernten Wittenberge herangeschafft werden muss. Der abenteuerliche Transport gelingt schließlich trotz vieler Widrigkeiten, und ein Neuanfang ist möglich.

Erwin Geschonneck, später berühmt als Kowalski in „Jakob der Lügner“, spielt die Hauptrolle und schaffte hier seinen Durchbruch zum Charakterkomiker.

„… ein komischer Held, mit dem Identifikation wiederum möglich ist: ein Arbeiter dessen scheinbar unerschütterlicher Gleichmut und schlauer Witz sich in allen Situationen bewähren und der in der Darstellung von Erwin Geschonneck […] echtes Lustspielformat erhält.“ (Tagesspiegel 1973)

 

 

 


 

06.06.2017

La La Land

USA 2016, Regie: Damien Chazelle, 128 min, FSK 0

Im Stil der klassischen Hollywood-Musicals zeigt Regisseur Damien Chazelle die Liebesgeschichte zweier Stars, der Schauspielerin Mia (Emma Stone) und des Jazzpianist Sebastian (Ryan Gosling).

Er springt in seiner Geschichte zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her und teilt sie den vier Jahreszeiten zu.
Die beiden Protagonisten suchen nach beruflichem Erfolg und verlieben sich ineinander. Berufliche Zugeständnisse und Opfer stellen ihre Beziehung auf harte Proben.

Im Film präsentieren sie traumhafte Choreographien und Songs, die zu Ohrwürmern werden. Die Musical-Elemente unterstützen und verstärken die jeweilige Stimmung des Films.

„Der Film „La La Land“ von Damien Chazelle ist ein Traumtanz durch das Leben und die Künste. Er hat Bilder und Musik, die einem das Herz aufgehen lassen.“ (FAZ)  Er wurde vielfach ausgezeichnet, erhielt 7 Golden Globes und 6 Oscars.

Überlängenzuschlag: 1 EUR.

 

 

 

 

17.01.2017

Maggies Plan

USA 2016, Regie: Rebecca Miller, 98 min, FSK 0


Karriere, Kinder kriegen – so sieht MAGGIES PLAN aus, völlig normal in heutiger Zeit!

Allerdings wird ihr Plan durch Verschiedenes durchkreuzt. Greta Gerwig, Ethan Hawke und Julianne Moore karikieren das New-Yorker Intellektuellen-Milieu in amüsanter und selbstironischer Weise. Aber da, wo andere Komödien enden, geht es hier erst richtig los, natürlich mit einem neuen Plan!

Die Regisseurin Rebecca Miller hat die Geschichte um drei Protagonisten gestaltet, die sich gegenseitig an Neurosen überbieten. Man spürt, dass sie, die als bildende Künstlerin, Schauspielerin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin gearbeitet hat, den amerikanischen Kulturbetrieb sehr genau kennt.

„Fazit: Leichtfüßigintellektuelle New-York-Komödie in der Tradition von Woody Allen und Noah Baubach.“ (Filmstarts.de)

 

 

 

 


 

04.03.217 10:15 Uhr

Julian Rosefeldt: MANIFESTO

Sprengel Museum: Besuch mit Führung

Zentrale Manifeste der letzten 100 Jahren aus Architektur, Film, Musik und Kunst in Textcollagen zusanmmengestellt und zu 13 Filmszenen zusammengestellt.

In 12 dieser etwa je 10 Minuten langen Filme spielt und spricht Cate Blanchett die Hauptfigur  - z.B. als Clochard, Rockstar, Lehrerin. Nachrichtensprecherin oder Börsenhändlerin.

"Ihr großartiges Spiel verbindet Text und Performance zu einem Schauspiel-Manifest, die 13-teilige Filminstallation verdichtet sich zu einem eindrucksvollen Meta-Manifest der Kunst des 20. Jahrhunderts." (Sprengel Musuem)

10:15 Uhr Treffen im Sprengelmuseum
10:30 Uhr Besuch der Videoinstallation MANIFESTO
11:30 - 13:00 Uhr Führung mit Jörg Worat
13:30 Wer möchte: Essen im Restaurant bell'ARTE (Sprengelmuseum)

Eintritt und Führung: 15 EUR
Verbindliche Anmeldung mit Angabe der Personenzahl für Führung und Restaurantbesuch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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