Hier Karten reservieren
 oder 01522 - 5705556

VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programme

2017: Januar    Februar   März    April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

 

 

 


 

04.03.217 10:15 Uhr

Julian Rosefeldt: MANIFESTO

Sprengel Museum: Besuch mit Führung

Zentrale Manifeste der letzten 100 Jahren aus Architektur, Film, Musik und Kunst in Textcollagen zusanmmengestellt und zu 13 Filmszenen zusammengestellt.

In 12 dieser etwa je 10 Minuten langen Filme spielt und spricht Cate Blanchett die Hauptfigur  - z.B. als Clochard, Rockstar, Lehrerin. Nachrichtensprecherin oder Börsenhändlerin.

"Ihr großartiges Spiel verbindet Text und Performance zu einem Schauspiel-Manifest, die 13-teilige Filminstallation verdichtet sich zu einem eindrucksvollen Meta-Manifest der Kunst des 20. Jahrhunderts." (Sprengel Musuem)

10:15 Uhr Treffen im Sprengelmuseum
10:30 Uhr Besuch der Videoinstallation MANIFESTO
11:30 - 13:00 Uhr Führung mit Jörg Worat
13:30 Wer möchte: Essen im Restaurant bell'ARTE (Sprengelmuseum)

Eintritt und Führung: 15 EUR
Verbindliche Anmeldung mit Angabe der Personenzahl für Führung und Restaurantbesuch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sie sind interessiert, aber der Termin ist nicht passend? Dann schreiben Sie uns für die Planung eines weiteren Besuchs.

 

 

07.11.2017 (150. Geburtstag von Marie Curie)

Marie Curie

Frankreich, Polen, Deutschland 2016 , Regie: Marie Noëlle, 100 min, FSK 6

Die bis heute einzige Mehrfachnobelpreisträgerin MARIE CURIE steht hier anders als in den vorhergehenden Filmen (1943 und 1997) nicht mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit, sondern mit ihrem Privatleben im Mittelpunkt. Die Regisseurin Marie Noëlle findet stimmungsvolle Bilder für die gemeinsame Zeit des Ehepaares Curie in Beruf und Familie und für Maries Trauer nach dem Tod ihres Partners.

In einer von Männern dominierten Welt und in der Doppelbelastung von Arbeit und Erziehung der beiden Töchter leistet Marie Unglaubliches und kann – wie im Abspann angedeutet – durchaus zur Identifikation heute herausfordern. Als erste Frau darf sie an der renommierten Universität Sorbonne unterrichten.

Die  Liebesbeziehung zu einem verheirateten Kollegen führt zu einem Skandal, der Marie Curie fast ihren zweiten Nobelpreis gekostet hätte.

Eine "physikalische Begrüßung" und durch die Buchhandlung Biermann eine Buchvorstellung zum Film.

Es sind leider keine Reservierungen mehr möglich. Evtl. sind noch wenige (!) Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

 

 

 


 

29.08.2017

Mein Blind Date mit dem Leben

Deutschland 2016, Regie: Marc Rothermund, 111 min, FSK 0

Die erstaunliche und wahre Biographie des Saliya Kahawatte ist die Grundlage des Films MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN (2016) von Marc Rothemund.

Saliya (Kostja Ullmann) schafft mit stark eingeschränkter Sehkraft sein Abitur und kann seine Hotelfachausbildung nur antreten, indem er seine Fast-Blindheit verschweigt. Mit der Entschlossenheit, seine Behinderung ignorieren zu können, blufft er sich mit Witz und Charme durch die heikelsten Situationen. Trotz der Hilfe seines Kollegen Max, den er schließlich einweiht, sind Probleme unausweichlich. Als er sich mit Laura (Anna Maria Mühe) auf eine Liebesbeziehung einlässt, die zunächst auch nichts von seiner Sehschwäche ahnt, stürzt sein Lügengebäude ein.

 

Sein Leben droht völlig aus den Fugen zu geraten, aber die filmische Dramaturgie schafft Überwindung und Happy End.


 

 

 


 

11.04.2017

Meine Zeit mit Cézanne

Frankreich 2016, Regie: Daniéle Thompson, 114 min, FSK 0

Die lebenslange Freundschaft zwischen dem Maler Paul Cézanne und dem Schriftsteller Émile Zola war einzigartig und doch sehr spannungsgeladen. Im Disput verdeutlichen die Hauptdarsteller (Guillaume Gallienne, Guillaume Canet) in „MEINE ZEIT MIT CÈZANNE“ brillant, was die beiden verband und was sie trennte.
Neben privaten Eifersüchteleien ging es bei den beiden Künstlern immer wieder um die Frage der Zugeständnisse an Anforderungen von außen.
Cézannes Fundamentalismus ließ ihn lange auf Ruhm warten, während Zola sich aus finanziellen Gründen dem Zeitgeist anpasste und sich ständig dafür rechtfertigen musste.

Danièle Thompson, die grande dame des Historienfilms, drehte an Originalschauplätzen und zeigt grandiose Landschaftsaufnahmen der Provence. „Eine große Hommage an die Schönheit der Provence und die Bilder, die Cézanne daraus entstehen ließ“ (Hamburger Abendblatt).