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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programme

2017: Januar    Februar   März    April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

 

 


 

02.05.2017

Snowden

USA/Deutschland/Frankreich, 2016 , Regie: Oliver Stone, 135 min, FSK 6

Edward SNOWDEN, dargestellt von Joseph Gordon-Levitt, passt in die Rei­he der Figuren, die Oli­ver Stone in einer existen­tiellen Aus­einander­setzung porträtiert.

Das Leben des hochtalentierten US-amerikanischen Whistleblowers und ehemaligen CIA-Mitarbeiters ist nicht nur ein privates Drama, son­dern wirft grundsätzliche Fra­gen zu Frei­heits­- und Bürgerrech­ten auf. Snowden deckt das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken auf, was ihn für die einen zum Landesverräter macht, andere schlagen ihn für den Friedensnobelpreis vor.

Der Preis, den Snowden persönlich für seine Enthüllungen zahlt, ist sehr hoch. Stone greift mit diesem Film eine der brisante­sten gegen­wär­ti­gen politischen Affären auf und bringt die Thematik so einem breiten Publikum nahe. Hoch­karä­tige Dar­stel­ler sorgen für ei­nen „gelungenen politischen Film“ (Spiegel online).

Überlängenzuschlag: 1 EUR

 

 

 

31.10.2017

Storm und der verbotene Brief

Niederlande 2017 , Regie: Dennis Bots, 106 min, FSK 6


Ein Film zum Reformationstag fast ganz ohne Martin Luther! Er spielt im Antwerpen des 16. Jahrhunderts und bringt die Dramatik der Zeit äußerst spannend zum Ausdruck.

Ein Brief Luthers soll gedruckt werden und führt zur Verhaftung und Inquisition des verantwortlichen Druckers. Sein 12jähriger Sohn Storm flieht mit der Druckplatte des verbotenen Briefs in die Katakomben und findet in der gleichaltrigen Marieke Unterstützung.
Die beiden versuchen nicht nur, Storms Vater zu retten, sondern auch den Grundgedanken der  Reformation weiterzugeben. Angst, falsche Frömmigkeit und Aberglauben sind weit verbreitet.

„STORM UND DER VERBOTENEN BRIEF“ lässt die Zuschauer/innen an einem dunklen Kapital europäischer Geschichte teilhaben. Der Film des holländischen Regisseurs Dennis Bots macht auf eindrückliche Weise die Freiheit der Gedanken und des Wortes stark.

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Sture Böcke

Island 2015 2015, Regie: Grímur Hákonarson

In einem abgelegenen Tal Islands leben die zwei Brüder Gummi (Sigurður Sigurjónsson) und Kiddi (Theodór Júlíusson) auf benachbarten Bauernhöfen. Sie hüten Schafe, sind meisterhafte, mit Preisen ausgezeichnete Schäfer – aber haben seit 40 Jahren nicht miteinander gesprochen. Plötzlich bricht eine mysteriöse Krankheit unter Kiddis Tieren aus und den Behörden fällt nichts Besseres ein, als den Plan auszugeben, alle Schafe in der Region zu töten.
Um der heiklen Lage Herr zu werden, wird den beiden bald bewusst, dass ihnen nur eine Chance bleibt: Sie müssen sich endlich wieder zusammenraufen.
Der Film zeigt "den schlichten Alltag einer Welt, in der die Zeit stehen geblieben ist, in der Mensch und Tier ein symbiotisches Verhältnis geradezu eingehen müssen Das Resultat ist ein leises, ungewöhnliches Drama, das weniger von Lakonie als von Natürlichkeit, weniger von Zuspitzung als von unaufgeregter Sachlichkeit geprägt ist." (EPD-Film)

 

Dienstag
06.09.2016

FSK
ab 6

93 Min.

 

 

 


 

Suffragette - Taten statt Worte

Großbritannien 2015, Regie: Sarah Gavron

1903 gründete Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) in Großbritannien die 'Women's Social and Political Union', eine bürgerliche Frauenbewegung, die in den folgenden Jahren sowohl durch passiven Widerstand, als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte.
Neben dem Wahlrecht kämpften sie für die allgemeine Gleichstellung der Frau und für heute so selbstverständliche Dinge wie das Rauchen in der Öffentlichkeit. Die sogenannten 'Suffragetten' waren teilweise gezwungen, in den Untergrund zu gehen und ein gefährliches Katz und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. Es waren größtenteils Arbeiterfrauen, die festgestellt hatten, dass friedliche Proteste keinen Erfolg brachten.
In ihrer Radikalisierung riskierten sie alles zu verlieren - ihre Jobs, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben. Maud (Carey Mulligan) war eine dieser mutigen Frauen...

Dienstag
13.09.2016

FSK
ab 12

106 Min.