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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2020: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2019: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September  Oktober     November     Dezember

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November     Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 


Die Frau die vorausgeht 250
 

03.09.2019

Die Frau, die vorausgeht

USA 2017, Regie: Susanna White, 103 min, FSK ab 12

Die US-amerikanischen Filmbiographie aus dem Jahr 2018 in der Regie von Susanna White basiert im Wesentlichen auf der realen Geschichte von Caroline Weldon, die im Film Catherine heißt und nicht geschieden, sondern verwitwet ist. Die Bürgerrechtlerin und Künstlerin reist in das Dakota-Territorium, um den legendären Lakota-Häuptling Sitting Bull zu porträtieren.

Die Landzuweisung an die Ureinwohner ab 1887, durch die das Reservatsgebiet erheblich dezimiert wurde, bildet den politisch-historischen Hintergrund.
Weldon (Jessica Chastain) malt vier Porträts des Häuptlings und unterstützt ihn in zähem Kampfgeist gegen die weitere Verkleinerung des Reservats, was ihr den indianischen Namen FRAU, DIE VORAUSGEHT einbringt.

Colonel Groves (Sam Rockwell) ist die selbstbewusste Witwe mit ihrem Engagement für die amerikanischen Ureinwohner ein Dorn im Auge.

"Das eindrückliche, wortreiche Drama ist gegen die Genreklischees inszeniert und braucht sich mit seinen kraftvoll-epischen Bildern nicht hinter den modernen Klassikern des Westerns zu verstecken." (filmdienst)


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Glenn Miller Story 03 250

19.06.2018

Die Glenn Miller Story

USA 1954, Regie: Anthony Mann, 115 min, FSK ab 06


Der Film zeichnet das Leben Glenn Millers (James Stewart) nach und war eine der erfolgreichsten Hollywood-Produktionen des Jahres 1954.

Der zunächst arbeitslose Posaunenspieler erarbeitet sich mühsam Chancen, um sich mit seinen Kompositionen auf dem Musikmarkt zu etablieren. Auch privat kommt er erst im zweiten Anlauf mit seiner Freundin Helen (June Allyson) zusammen und hat mit ihr zusammen zwei Kinder. Erfolgreich und mit ansehnlichem Einkommen könnte er mit seiner Familie gut leben. Aber dann meldet er sich als erklärter Gegner des Nationalsozialismus  im Zweiten Weltkrieg zur Armee.

Der Film beeindruckt mit den authentischen Interpretationen sämtlicher Evergreens und den populärsten Swing-Melodien im unverwechselbaren  Glenn-Miller-Sound, vor allem durch den Posaunisten Joe Yuki.
Im Film haben u.a. Gastauftritte: Louis Armstrong (Trompete), Gene Krupa (Schlagzeug),

Im Vorprogramm: Swing live mit Onkel Werners Blechhaufen.

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nile hilton 250

24.04.2018

Die Nile Hilton Affäre

Schweden/Deutschland/Dänemark/Frankreich 2017, Regie: Tarik Saleh, 110 min, FSK ab 12

Tarik Saleh, schwedischer Regisseur mit ägyptischen Wurzeln, knüpft in seinem Film an einen Mordfall in Dubai im Jahr 2008 an und verbindet ihn mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und der angespannten Atmosphäre kurz vor Ausbruch der ägyptischen Revolution.

Der Polizist Noredin gerät in Kairo an einen ähnlichen Fall, der zunächst wie ein Verbrechen aus Leidenschaft aussieht und schnell zu den Akten gelegt wird.Noredin ermittelt auf eigene Faust weiter und stößt auf Spuren, die weit in die dekadente Welt der ägyptischen Oberschicht hineinführen. Er gerät dabei in ein gefährliches Netz aus Macht und Korruption.

DIE NILE HILTON AFFÄRE hat „etwas von dem Gefühl, das uns die amerikanischen Thriller der Siebzigerjahre injizierten.“ (Welt)  und wurde beim Sundance Filmfestival 2017 mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet.


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DiePerfekteKandidatin 250 

Filmpremiere bei uns Kino mit Gästen:

Donnerstag, 12.03.2020

Die perfekte Kandidatin

Saudi-Arabien/Deutschland 20919, Regie:Haifaa Al-Mansour, 101 min, FSK ab 0

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken.
Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen

Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.

Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in DIE PERFEKTE KANDIDATIN mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

Besonders wertvoll (FBW)

Gäste:

Wiebke Osigus, Landtagsabgeordnete, als Filmpatin,
Sabrina Kunze, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neustadt a. Rbge.


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