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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2020: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2019: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September  Oktober     November     Dezember

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November     Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

 


 

Suffragette - Taten statt Worte

Großbritannien 2015, Regie: Sarah Gavron

1903 gründete Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) in Großbritannien die 'Women's Social and Political Union', eine bürgerliche Frauenbewegung, die in den folgenden Jahren sowohl durch passiven Widerstand, als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte.
Neben dem Wahlrecht kämpften sie für die allgemeine Gleichstellung der Frau und für heute so selbstverständliche Dinge wie das Rauchen in der Öffentlichkeit. Die sogenannten 'Suffragetten' waren teilweise gezwungen, in den Untergrund zu gehen und ein gefährliches Katz und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. Es waren größtenteils Arbeiterfrauen, die festgestellt hatten, dass friedliche Proteste keinen Erfolg brachten.
In ihrer Radikalisierung riskierten sie alles zu verlieren - ihre Jobs, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben. Maud (Carey Mulligan) war eine dieser mutigen Frauen...

Dienstag
13.09.2016

FSK
ab 12

106 Min.

 

 


systemsprenger 250 

25.02.2020

Systemsprenger

Deutschland 2019, Regie: Nora Fingscheidt, 125 min, FSK ab 12

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Nora Fingescheidts Spielfilmdebüt SYSTEMSPRENGER lief 2019 im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin und wurde dort mit dem Silbernen Bären (Alfred Bauer Preis) und dem Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost ausgezeichnet
Weitere Preise:
Sofia International Filmfestival: Preis für die Beste Regie
DEFA-Stiftung:  Preis für die beste Musik- und Tongestaltung im Spielfilmwettbewerb
FIPRESCI-Preis der deutschsprachigen Filmkritik.

"Statt auf ein Sozialdrama setzt die Inszenierung auf eine starke affektive Anteilnahme der Zuschauer, die auch psychisch in das chaotische Erleben der Protagonistin involviert werden. Sehenswert!" (filmdienst)


Leider können keine Karten mehr reserviert werden. Es sind aber möglicherweise noch einige wenige Karten an der Abendkasse zu bekommen.

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tadellöser 250
 

19:00 Uhr: geänderte Anfangszeit

01.10.2019

Tadellöser & Wolff

Deutschland 1975, Regie: Eberhard Fechner, 191 min mit Pause, FSK ab 16

Der legendäre Zweiteiler aus dem Jahr 1975 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walter Kempowski.
Eberhard Fechner als Regisseur drehte die Geschichte der Familie Kempowskis von 1939 bis 1945 in Rostock in bewusster Konfrontation von privater Idylle und politischer Realität. Fragen nach dem Verhalten des Bürgertums während Krieg und Diktatur gehen über das Zeitdokument hinaus.
Um dem Film mehr Authentizität zu verleihen, hat sich Fechner für Sepia als Stilmittel und nicht für Farbe entschieden.
Drehorte waren Börßum bei Wolfenbüttel, Lüneburg, Eckernförde und Hamburg-Harburg.
Die Schauspieler zeigen „Personen, die, unverwechselbar in ihrer Eigenständigkeit, dennoch als Charaktermasken fungieren – ein Film, der, in der Vergangenheit angesiedelt, die Gegenwart mitbedeutet.“ (ZEIT)

Teil 1: 99 Min., Teil 2: 92 Min.
Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt: 8,00 € wegen Überlänge

In Kooperation mit dem Lesekreis Bordenau
Walter Kempowski: Das Echolot.
Vielstimmige Lesung mit Musik vom 03.10.-06.10.2019 im Dorfgemeinschaftshaus Bordenau, sowie
"Die letzten Kriegswochen 1945 in Bordenau und Umgebung"
Rede und Diskussion am 28.09.2019 im Ev. Gemeindehaus Bordenau.
Das ausführliche Programm: siehe hier.


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taste the waste 250 

10.03.2020

Taste the Waste

Deutschland 2011, Regie: Valentin Thurn, 91 min, FSK ab 0

Es klingt fast unglaublich und ist doch traurige Realität: Nahezu 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen - ob durch den Verbraucher oder schon vorher durch die Industrie selbst.

Valentin Thum hat 2011 den Dokumentarfilm über den Umgang der Industriegesellschaften mit Nahrungsmitteln und Lebensmittelabfall gedreht, wobei er gezielt den englischen Titel wählt und die Doppelbedeutung des Wortes „waste“ als „Abfall“ und „Verschwendung“ für seine Zielsetzung nutzt.
Er schildert sachlich Fakten und Zusammenhänge, zeigt was Lebensmittel mit Klimawandel zu tun haben und montiert daraus eine vielschichtige Dokumentation.

Thum unterstreicht seine Absicht auch mit schockierenden Bildern, aber vermeidet den erhobenen Zeigefinger. Am Ende erhält das Publikum ein schlüssiges Bild von Ursache und Wirkung – und konkrete Anregungen, wo sich auch im der Hebel zur Veränderung ansetzen ließe.
Medienpreis 2011 der Deutschen Umwelthilfe.

In Kooperation mit der VHS Hannover-Land.


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