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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programm

Januar 2020
Februar 2020

 


the sister brothers 250
 

28.01.2020

The Sisters Brothers

Frankreich/Belgien/Rumänien/Spanien 2018, Regie: Jacques Audiard. 121 min, FSK ab 12

THE SISTERS BROTHERS ist ein mehrfach ausgezeichneter Western von Jacques Audiard, der 2018 im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere feierte.

Eli und Charlie Sisters sind die Titelhelden, die ein Heldentum mit Lücken, mit Normalität und menschlichen Bedürfnissen zeigen. Der „Commodore“ schickt sie auf die Jagd nach dem Goldsucher Hermann Kermit Warm, der mit einer chemischen Wunderformel zu den Goldminen von Sacramento unterwegs ist.
Wie im Western üblich verfolgen zwei Männer zwei andere, was normalerweise mit einer Schießerei endet. Aber hier hadern zwei Auftragskiller mit ihren Entscheidungen und zeigen ihre Verletzlichkeit und ihre Träume.
Trotzdem ist THE SISTERS BROTHERS ein klassischer Western, dem es an nichts fehlt, weder an prächtigen Landschaftsaufnahmen, noch an Lagerfeuergesprächen, Verfolgungen, Schießereien und Banditen.
"Der nach einer Romanvorlage inszenierte Film ist mehr an den Charaktereigenschaften der redseligen Figuren als an klassischen Western-Dramaturgien interessiert. Der bildgewaltige, mit der schwarzen Komödie angereicherte Film überzeugt auch durch eine humanistische Herangehensweise ans Western-Genre." (filmdienst)

 
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deutschstunde250 

04.02.2020

Deutschstunde

Deutschland 2019, Regie: Christian Schwochow, 125 min, FSK ab 12

Mit hochkarätigen Darstellern hat Christian Schwochow den 1968 erschienenen Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz im Jahr 2019 neu verfilmt

Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) ist Polizist und stellt seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti) pflichtbewusst das Malverbot des NS-Regimes aus. Sein Sohn Siggi (Levi Eisenblätter) gerät zwischen die Fronten der beiden, da er viel Zeit im Atelier des Malers, seinem geliebten Patenonkel, verbringt.
Der Konflikt zwischen Pflichtbewusstsein und individueller Verantwortung wird überzeugend herausgearbeitet, so dass die Geschichte in zentralen Aspekten aktuell und erzählenswert ist. Die  Rahmenhandlung  zeigt Siggi in einem Erziehungsheim der Nachkriegszeit, wo er einen Aufsatz über das Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben soll.

Schwochow ist „ein atmosphärisch dichtes und kraftvolles Werk gelungen, das den Widerspruch zwischen Pflichterfüllung und individueller Verantwortung klar herausarbeitet und sehr aktuell an heutige Zuschauer appelliert, Stellung zu beziehen.“ (FBW)

 

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