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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2020: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2019: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September  Oktober     November     Dezember

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November     Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

 

15.11.2016

The Hateful Eight

USA 2015, Buch u. Regie: Quentin Tarantino, 168 Min., FSK ab 16

„Eine Art Eiswestern-Variante eines Agatha-Christie-Krimis, mit Major Marquis Warren in der Rolle des Hercule Poirot, der mit messerscharfer Beobachtungsgabe die Anzeichen der Bedrohung im Innern wahrnimmt, noch bevor er sie deuten kann. Es ist meisterlich geschrieben, meisterlich gefilmt, es liegt ein Ennio-Morricone-Score darunter, und Tarantino erzählt mit ungebrochenem Spieltrieb. Verwebt Hommage und Originalität, legt lustvoll Spuren, treibt die Gefangenen des Schnees langsam zur Explosion.“ (SZ)

„Gewaltiges Theater: Mit seinem grandiosen Western-Kammerspiel wandelt sich Kultregisseur Tarantino vom Kino-Grobian zum politischen Filmemacher.“ (spiegel.de)

Den im tief verschneiten Colorado ohne digitale Nachbearbeitung gedrehten Film können wir bedauerlicherweise nicht im 70 mm Cinemascope-Originalformat zeigen. Ennio Morricone erhielt für die Filmmusik 2016 seinen zweiten Oscar.

Überlängenzuschlag + 1,00 EUR

 

 

 

 

 

14.02.2017

The Lady in the Van

Großbritannien 2015 , Regie: Nicolas Hytner, 105 min, FSK 6


Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die der Schriftsteller Alan Bennett 1989 veröffentlichte und die schon ein Jahr später in London uraufgeführt wurde.
Die zweifache Oscarpreisträgerin Maggie Smith spielte damals im Theater wie heute im Film die exzentrische Obdachlose, die in ihrem Van lebt und eher zufällig in der Auffahrt Bennets landet. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Nachbarschaft mit Höhen und Tiefen.

Alan Bennet schrieb selbst das Drehbuch zu dem Film, den Nicholas Hytner inszeniert hat. Es wurde nicht die harmlose Komödie daraus, obwohl man sich durchaus über die alte grantige Lady amüsieren kann.

„Vor allem die postmoderne Selbstbespiegelung von Autor und Hauptfigur (Alex Jennings) und die spöttische Analyse der intellektuellen Snobs des Viertels machen das schöne, stille Werk zu einer reizvollen und berührenden Kino-Perle“ (Augsburger Allgemeine, 6.1.2017)

 

 

 


 

10.10.2017

The Party

Großbritannien 2017 , Regie: Sally Potter, 68 min, FSK 12

Sally Potters „THE PARTY“ ist der „kürzeste Film der Saison. Aber auch der scharfzüngigste, geistreichste und  witzigste.“ (WELT)

Die Doppeldeutigkeit des Titels – Feier oder Partei - zieht sich durch  den gesamten Film. Janet will ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin feiern und hat dazu ein paar Gäste in ihr hübsches Londoner Stadthaus eingeladen. Ein beachtliches Potenzial an neurotischen Störungen sorgt für „siebzig Minuten gediegene Eskalation“ (FAZ), bei der Bruno Ganz als deutscher Gast eine herausragende Rolle spielt.

Was die Briten zwangsläufig als Parabel auf den Brexit verstehen, ist für andere eine Komödie vom Feinsten, alles very british und mit einem ausgezeichneten Schauspielerensemble!

Ein Vergnügen ist dazu die Musik aus Bills Plattenschrank, die über Blues, Samba und Klassik wunderbar die Stimmungen und atmosphärischen Schwankungen illustriert.

 

 

 the rider 01 250

20.11.2018

The Rider

USA 2017, Regie: Chloé Zhao, 104 min, FSK ab 12


Natur, Pferde und insbesondere das Rodeo sind die Welt des jungen Cowboys Brady Blackburn (Brady Jandreau).
Nach einem beinahe tödlichen Rodeo-Unfall muss sich der mit der Tatsache abfinden, dass er nie wieder reiten kann. Er darf nicht mehr das tun, wozu er sich bestimmt und geschaffen fühlt und stürzt in eine existentielle Identitätskrise.

Der Film kreist wie eine Parabel hundert faszinierende Minuten lang um die Frage, ob sich ein Leben lohnt, das an seiner wahrhaften Bestimmung vorbeischrammt. Der Regisseurin Chloé Zhaos gelingt es, dass der Zuschauer sich diesem introvertierten Cowboy in einigen Momenten in seiner Trauer und in seiner Flucht ins Fantastische ganz verbunden fühlt.

Es mag wie eine Plattitüde klingen, doch in diesem Film wirkt sie vollkommen plausibel: Im Schmerz sind sich Menschen ganz nah.“ (ZEIT-online)


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Trailer Trailer (OmU)