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 oder 01522 - 5705556

VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programme

2017: Januar    Februar   März    April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

 

 


 

25.04.2017

Ein Lied für Nour

Niederlande/Großbritannien/Katar/Argentinien/Palästinensergebiete, 2015 , Regie: Hany Abu-Assad, 95 min, FSK 0

Mohammed Assaf wächst im Gazastreifen auf und versucht schon als Kind zusammen mit seiner Schwester Nour und zwei Freunden, eine Band zu gründen und zu singen. Doch dann wird Nour todkrank, alle Vorstellungen zerrinnen.

Viele Jahre später hört Mohammed als Taxifahrer von der Castingshow „Arab Idol“ und setzt alles dran, teilzunehmen und seinen Traum von einer Gesangskarriere zu verwirklichen. Mit gefälschtem Visum und auf abenteuerliche Weise gelangt er nach Ägypten und wird mit seiner außergewöhnlichen Stimme zur „Rakete aus Gaza“, wie in den Medien zu lesen ist. Damit bekommt der Wettbewerb eine an sich ungewollte politische Dimension.

Der palästinensische Regisseur Hany Abu-Assad zeigt in seinem auf einer wahren Begebenheit beruhenden Film EIN LIED FÜR NOUR den Hoffnungsträger einer Nation, die über ihrem harten Alltag fast das Singen und Jubeln verlernt hat.

 

 

 

Ein Mann namens Ove

Schweden 2015, Regie: Hannes Holm

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Fredrik Backman, der seine Schriftstellerlaufbahn als Blogger begann.   

Rolf Lassgård, Schwedens bekannter Schauspieler, der auch Kurt Wallander in mehreren Mankell-Verfilmungen gespielt hat, spielt in diesem Film den Ove, einen kauzigen, grantigen alten Mann, der einfach nur verzweifelt ist, nachdem ihm seine Frau gestorben ist. Er versucht sich auf verschiedene Weisen das Leben zu nehmen, aber glücklicherweise erfolglos. Bei jeder Rettung wird durch einen Rückblick auf sein Leben etwas von der Geschichte dieses unter seiner rauen Schale zutiefst empfindsamen Menschen deutlich. So ist das ganze wieder keine reine Komödie, sondern eine gute Mischung aus Drama und Komödie.

„Die Grenzen zwischen Komik und Drama verschwimmen aber mehr als bei vielen anderen Genrevertretern. Trotz aller humorvollen Elemente wird niemand vorgeführt, egal wie oft Ove alle anderen als "Idioten" beschimpft oder sich selbst wie einer verhält. Gerade die tragische Seite der Figur verkörpert Lassgård ausgezeichnet und gibt damit dem knarzigen Alten genug Tiefgang, um nicht bloß für diverse Lacher herhalten zu müssen.“ (M.Seiler in Filmstarts.de)

Es können leider keine Reservierungen mehr angenommen werden. Restkarten sind evtl. ab
19.15 Uhr noch erhältlich.

Dienstag
04.10.2016

FSK
ab 12

117 Min.

 

 

 


 

14.06.2017 (Mittwoch!)

Eines Tages...

Deutschland 2010, Regie: Iain Dilthey, 97 min, FSK 0

In drei ineinander greifenden Geschichten erzählt der Spielfilm „Eines Tages…“ von Menschen, die sich dem Thema Demenz im Alltag stellen – einfühlsam und voller Humor inszeniert.

Eines Tages spürt Frieder, dass er „schwarze Löcher“ in seiner Erinnerung hat; seine Frau und die Kollegen vermuten einen „Burn-out“.
Annette und Leon suchen einen Weg für die weitere Betreuung ihrer demenzkranken Mutter. Doch ihre Vorstellungen davon gehen weit auseinander.
Jakob lebt schon lange in seiner eigenen Welt. Seine Frau Margot umsorgt ihn liebevoll und vergisst dabei völlig ihr eigenes Leben.
Die Beraterin Miriam hilft, die entscheidenden Schritt zu tun.

Zahlreiche Angehörige, die zuhause Menschen mit Demenz pflegen, haben Schwellenängste Hilfe anzunehmen und sind vielfach an der Grenze ihrer eigenen Leistungsfähigkeit. Das Filmprojekt hat das Ziel, Angehörigen Mut zu machen und sie mit praktischen Ratschlägen für den Alltag der häuslichen Pflege zu unterstützen. Dabei darf ruhig immer wieder gelacht werden, denn Humor hilft sehr dabei, das Verhalten von Menschen mit Demenz zu verstehen.

In Zusammenarbeit mit der Frauenberatung Neustadt a. Rbge.

 

 Ab 15.06.2017: Sommerpause bis zum 15 August 2017!

 

 

 


 

30.05.2017

Fahrstuhl zum Schafott

Frankreich 1957, Regie: Louis Malle, 88 min, FSK 16

Der Filmklassiker FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT ist ein französischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1958 in Schwarzweiß. Er bedeute­te für Louis Malle, der auch das Drehbuch schrieb, den Durch­bruch als Regis­seur. Die Haupt­rol­len spie­len Mau­rice Ronet und Jeanne Moreau, die durch die­sen Film zum Star wurde.

Ein Mord, dessen perfekte Pla­nung wie ein Karten­haus zusam­men­fällt, die betören­de Musik des Modal Jazz von Miles Da­vis und drei kombinierte Hand­lungs­ebenen lassen Spannungs­effekte auftreten, die den Film immer noch se­hens­­wert machen.

„Im Zusammenwirken von stimmungsvoller Fotografie, atmosphärischer Musik und sparsam-einprägsamem Spiel der Darsteller“ entwickelt sich „eine düster-poetische Studie um Schuld und Sühne, Liebe und Mißtrauen, Zufall und Schicksal, voller Liebe zur erzählerischen Kraft des Kinos“. (Lexikon des internationalen Films)