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 oder 01522 - 5705556

VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- Euro,
für Filmclub-Mitglieder 5,- Euro
Zuschlag bei Überlänge 1,- Euro

Programme

2017: Januar    Februar   März    April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

 

 

 


 

14.06.2017 (Mittwoch!)

Eines Tages...

Deutschland 2010, Regie: Iain Dilthey, 97 min, FSK 0

In drei ineinander greifenden Geschichten erzählt der Spielfilm „Eines Tages…“ von Menschen, die sich dem Thema Demenz im Alltag stellen – einfühlsam und voller Humor inszeniert.

Eines Tages spürt Frieder, dass er „schwarze Löcher“ in seiner Erinnerung hat; seine Frau und die Kollegen vermuten einen „Burn-out“.
Annette und Leon suchen einen Weg für die weitere Betreuung ihrer demenzkranken Mutter. Doch ihre Vorstellungen davon gehen weit auseinander.
Jakob lebt schon lange in seiner eigenen Welt. Seine Frau Margot umsorgt ihn liebevoll und vergisst dabei völlig ihr eigenes Leben.
Die Beraterin Miriam hilft, die entscheidenden Schritt zu tun.

Zahlreiche Angehörige, die zuhause Menschen mit Demenz pflegen, haben Schwellenängste Hilfe anzunehmen und sind vielfach an der Grenze ihrer eigenen Leistungsfähigkeit. Das Filmprojekt hat das Ziel, Angehörigen Mut zu machen und sie mit praktischen Ratschlägen für den Alltag der häuslichen Pflege zu unterstützen. Dabei darf ruhig immer wieder gelacht werden, denn Humor hilft sehr dabei, das Verhalten von Menschen mit Demenz zu verstehen.

In Zusammenarbeit mit der Frauenberatung Neustadt a. Rbge.

 

 Ab 15.06.2017: Sommerpause bis zum 15 August 2017!

 

 

 


 

30.05.2017

Fahrstuhl zum Schafott

Frankreich 1957, Regie: Louis Malle, 88 min, FSK 16

Der Filmklassiker FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT ist ein französischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1958 in Schwarzweiß. Er bedeute­te für Louis Malle, der auch das Drehbuch schrieb, den Durch­bruch als Regis­seur. Die Haupt­rol­len spie­len Mau­rice Ronet und Jeanne Moreau, die durch die­sen Film zum Star wurde.

Ein Mord, dessen perfekte Pla­nung wie ein Karten­haus zusam­men­fällt, die betören­de Musik des Modal Jazz von Miles Da­vis und drei kombinierte Hand­lungs­ebenen lassen Spannungs­effekte auftreten, die den Film immer noch se­hens­­wert machen.

„Im Zusammenwirken von stimmungsvoller Fotografie, atmosphärischer Musik und sparsam-einprägsamem Spiel der Darsteller“ entwickelt sich „eine düster-poetische Studie um Schuld und Sühne, Liebe und Mißtrauen, Zufall und Schicksal, voller Liebe zur erzählerischen Kraft des Kinos“. (Lexikon des internationalen Films)

 

 

 

 

20.12.2016

Familienfest

Deutschland 2015, Regie: Lars Kraume, 95 min. FSK ab 6

Der berühmte Pianist Hannes Westhoff wird anlässlich seines 70. Geburtstags mit offenen Rechnungen aus der Vergangenheit konfrontiert.

Unerbittlich und doch tragikomisch tun sich Untiefen des Familienlebens auf, obwohl Hannes zweite Ehefrau Anne alles tut, eine harmonische Feier zu inszenieren. Eine tragische Neuigkeit bringt schließlich die unerwartete Wendung.

"Zwar verläuft die Handlung in ihren Konfliktsituationen und Dialogen recht vorhersehbar, dennoch gelingt dank der sensiblen Inszenierung und der hervorragenden Darsteller eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem sozialen Konstrukt 'Familie'“. (filmdienst)

Mit Günther Maria Halmer, Michaela May, Hannelore Elsner, Michaela May, Jördis Triebel, Barnaby Metschurat, Lars Eidinger u.a.

 

 

 


 

12.09.2017

Florence Foster Jenkins

Großbritannien 2016, Regie: Stephen Frears, 110 min, FSK 0

FLORENCE FOSTER JENKINS ist wohl die untalentierteste und schrägste Gestalt der Musikgeschichte. Als Amateur-Sängerin kann die betagte Erbin weder Intonation noch Rhythmus einhalten, verfolgt aber geradezu zwanghaft  den Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. In ständig wechselnder kurioser Aufmachung tritt sie vor erlesenem Publikum auf.

Meryl Streep, die in der Darstellung exzentrischer Frauenfiguren durchaus Erfahrung hat, gelingt es zusammen mit Hugh Grant als Ehemann und Simon Helberg als Impresario, die Figur der Florence so bewegend darzustellen, dass die Zuschauer sie einfach mögen müssen, dass sie über sie lachen können ohne sie gänzlich der Lächerlichkeit preiszugeben.

Regisseur Stephen Frears hat eine warmherzige Komödie mit Gags und Slapstick-Einlagen geschaffen, die ihren Höhepunkt  im Auftritt in der Carnegie Hall findet.