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VHS-Veranstaltungszentrum
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November    Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

 


 

19.09.2017

Die Schlösser aus Sand

Frankreich 2015, Regie: Olivier Jahan, 98 min, FSK 12

Ĕléonore (Emma de Caunes) erbt vom verstorbenen Vater ein Haus in der Bretagne, in dem sie eine glückliche Zeit mit ihrem langjährigen Freund Samuel (Yannik Rénier) verbracht hat. Der hat sich wegen ihrer Affäre mit einem Musiker von ihr getrennt. Auf ihren Wunsch hin hilft Samuel ihr etwas widerstrebend, das Landhaus für den Verkauf vorzubereiten.

Mit verschiedenen erzählerischen Mitteln gibt der Film SCHLÖSSER AUS SAND (2015) Einblicke in die Vergangenheit und legt Gründe für das Beziehungschaos offen. Eine Maklerin führt immer wieder Kaufinteressenten durch das Haus und durchbricht dadurch das dramatische Kammerspiel.

Der französische Regisseur Olivier Jahan zeigt ein gutes Gespür für realistische Stimmungen und überraschende Situationskomik und „findet den richtigen Ton, weil er nie vergisst, dass sie lauter Dinge zum letzten Mal tun“. (epd-film).

 

 

 


 

08.03.2017 (Mittwoch)

Die Überglücklichen

Italien/Frankreich 2016, Regie: Paolo Virzi, 116 min, FSK 12

Sonderveranstaltung in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Neustadt
zum Internationalen Frauentag

Regisseur Paolo Virzi stellt in seinem tragikomischen Roadmovie „DIE ÜBERGLÜCKLICHEN“ (Originaltitel: „LA PAZZA GIOIA“, die verrückte Freude) zwei psychisch kranke Frauen ins Zentrum. Die beiden reißen aus der Klinik, der Villa Biondi, aus und erobern zwischen manischen Glücksschüben und harten Enttäuschungen gemeinsam die sommerliche Toscana.

Beatrice (Valeria Bruni Tedeschi) und Donatella (Micaela Ramazotti) sind zwei sich gegensätzlich ergänzende Heldinnen. „Sie spielen so wahnsinnig (ha!) gut, ohne Angst vor dem Lauten, Vulgären Grellen, doch ohne jemals ins Parodistische abzugleiten.“ (Frankfurter Allgemeine).

Virzi liefert mit dem Film ein starkes Plädoyer für die Selbstbestimmung. Die ernste Thematik entkommt aller Tristesse und Klischeehaftigkeit durch Charme und hohen Unterhaltungswert, was nicht zuletzt an den beiden Hauptdarstellerinnen liegt.

Karten zum Preis von 6,00 EUR.
Reservierung nur bei der Frauenberatungsstelle Neustadt unter 5032 7898 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

die unsichtbaren 250

22.05.2018

Die Unsichtbaren – Wir wollen leben

Deutschland 2017, Regie: Claus Räfle , 110 min, FSK ab 12

Es leben nur noch wenige Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs. Mehr und mehr sind wir auf gute Überlieferungen angewiesen.
Claus Räfle, ein mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilmer, kombiniert in DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN die vor einigen Jahren aufgenommenen Gespräche mit nachgestellten Spielszenen und widmet sich damit einem unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands in Berlin.

1943 wird die Stadt offiziell für „judenfrei“ erklärt, doch rund 7.000 Juden leben noch im Untergrund. Sie sind vor der Deportation untergetaucht.
Der Film stellt vier junge Menschen in ihrer Tarnidentität vor und lässt sie von ihren Jahren als "Unsichtbare" im Untergrund erzählen, die neben Angst und Schrecken durchaus lebendige Jugendlichkeit erkennen lassen.

„…eine grundehrliche und tief berührende Auseinandersetzung mit dem schwierigen und komplexen Thema“. (FBW).
Es spielen Max Mauff, Alice Dwyer, Florian Lukas, Steffi Kühnert u.a.


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Trailer    Filmausschnitte

 

 


 

05.09.2017

Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Großbritannien 1963, Regie: Stanley Kubrick, 95 min, FSK 16

Stanley Kubrick drehte 1964 die überaus respektlose und vielfach ausgezeichnete Kriegssatire.

Der Schwarz-Weiß-Film beginnt fast dokumentarisch und zeigt die Realität der Abschreckungspolitik in der Zeit des Kalten Krieges authentisch und treffsicher. Das Paradoxe an dem Film ist es, dass Kubrick kaum übertreibt, sondern nur die vorgegebenen militärischen und politischen Doktrinen auf die Spitze treibt. Das ganze Ausmaß des Wahnsinns wird deutlich und kann nicht besser als in der Form der bissigen Satire abgebildet werden, die nebenbei auch noch die im Dienst der USA stehenden Naziwissenschaftler aufs Korn nimmt.

Der Komiker Peter Sellers brilliert in drei Rollen und liefert hier die wohl beste Leistung seiner Karriere ab. Ständige Anspielungen auf unterdrückte Triebe schaffen eine sexuelle Aufladung des Geschehens.