06.12.2016

Frühstück bei Monsieur Henri

Frankreich 2015, Regie: Ivan Calbérac, 95 min. FSK ab 0

Paul hat es schwer mit seinem Vater MONSIEUR HENRI (Claude Brasseur). In einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung lebt der Griesgram allein, und es gibt viel, worüber der sich ärgern kann.

Gesundheitliche Probleme  kommen hinzu und Paul beschließt, eine junge Mitbewohnerin zu suchen. Ein heilloses Chaos entsteht. Skurrile Verwicklungen und Abmachungen torpedieren auch Pauls Ehe und sorgen für eine wunderbare Komödie.

"Dass diese Konstellation bei aller Vertrautheit komische Funken schlägt, liegt vor allem an den reizvollen Darstellern." (filmdienst)

 

 

 

Honig im Kopf

Deutschland 2014, Regie: Til Schweiger

Die junge Tilda (Emma Schweiger) liebt ihren Großvater Amandus (Dieter Hallervorden) über alles. Der erkrankt jedoch an Alzheimer, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich zu Hause nicht mehr zurechtzufinden scheint. Für das in die Jahre gekommene Familienoberhaupt stehen daher
alle Zeichen auf Seniorenheim. Niko (Til Schweiger), der Vater von Tilda und Sohn von Amandus, hält es für das Beste, den alten Mann in Betreuung zu geben. Doch die Tilda akzeptiert diese Entscheidung keineswegs. Kurzerhand entführt Tilda den verdutzten Opa, der so gerne noch einmal Venedig sehen würde.
Til Schweiger hat einen warmherzigen Film über das Thema Alzheimer gedreht. (epd-Film)

Dienstag
03. Mai
2016

FSK
ab 6

133 Min.

 

 

 


Ich bin dann mal weg

Deutschland 2015, ohne Altersbeschränkung

Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Hape Kerkeling (Devid Striesow) über seinen Pilgerweg von St.-Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Eine unterhaltsame Tragikomödie von Julia von Heinz mit Tiefgang, die ebenso Stoff zum Lachen wie zum Nachdenken bietet. Sehenswert auch wegen der Akteure Devid Striesow, Martina Gedeck und Karoline Schuch.

Eines der originellsten Bilder des Buches ist Kerkelings Analogie zwischen Religion und Kino, sinnigerweise hat sie es auch auf die Leinwand geschafft. "Gott ist der Film, und die Kirche ist das Kino, in dem der Film läuft", heißt es dort. Wer behaupte, ein Film sei schlecht, beklagt laut Kerkeling oft nur die miese Qualität der Vorführung. (Spiegel)

Dienstag
21. Juni
2016

92 Min.

 

 

 

 

21.02.2017

Ich, Daniel Blake

Großbritannien, Frankreich 2016 , Regie: Ken Loach, 101 min, FSK 6


ICH, DANIEL BLAKE ist ein klassischer Ken-Loach-Film, ein präzise inszeniertes Milieu-Drama der Arbeiterschicht und eine bittere Anklage gegen den britischen Sozialstaat.

Der 59jährige Blake (Dave Johns) hat sein Leben lang Steuern gezahlt und ist ein ehrlicher, in der Nachbarschaft angesehener Mann. Aus gesundheitlichen Gründen ist er plötzlich auf Sozialhilfe angewiesen. Gegen die Mühlen der Bürokratie kämpft er gemeinsam mit der alleinerziehenden Mutter Katie (Hayley Squires). Die Solidarität der Schwachen untereinander ist ein Hoffnungsschimmer gegen alle grotesken und entwürdigenden Machenschaften des Sozialsystems.

Der Regisseur Ken Loach erzählt „unaufgeregt und dennoch unterschwellig hochemotional… ein Film, der aufregt, rührt und aufrichtig zu Herzen geht.“ (Filmstarts)


Ken Loach erhielt 2016 für seinen Film die Goldene Palme in Cannes.