außer Sondervorstellungen
Eintritt 6,00 €
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Veranstaltungszentrum Leinepark
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Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
außer Sondervorstellungen Eintritt 6,00 € Familienkino: 4,00 €
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Programmfolgt...
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Dienstag, 16.06.2026RoseDeutschland/Österreich 2026, Regie: Markus Schleinzer/Piffl-Medien, 94 min., FSK 12, Drama/Historie Während der Wirren des 30-jährigen Krieges taucht ein rätselhafter Soldat in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf und behauptet, der rechtmäßige Erbe eines lange verlassenen Gutshofs zu sein. Die Gemeinde steht dem Fremden mit der Narbe im Gesicht zunächst skeptisch gegenüber. Die Bestrebungen des gottesfürchtigen Mannes nach Anerkennung und Zugehörigkeit werden durch ein düsteres Geheimnis erschwert: Er hat sich eine falsche Identität, einen anderen Namen und sogar ein anderes Geschlecht zugelegt, um in das Dorf zu gelangen. Unter dem Deckmantel dieser Täuschungen wird Rose (Sandra Hüller), so wie der Soldat wirklich heißt, vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen und so ein ganzes Dorf zum Narren halten. (filmstarts.de) Die altertümlich bedächtige Sprache verortet die Handlung in einer fernen Vergangenheit, »Rose« spielt in einem noch sehr mittelalterlich anmutenden 17. Jahrhundert, doch die Themen, die verhandelt werden, die Gewalt an und Diskriminierung von Frauen, klingen nach bis in die Gegenwart. Weitere Einflüsse sind schwarz-weiße Western aus Amerika und Japan, aber auch niederländische Gemälde, in denen der bäuerliche Alltag in weite Landschaften eingebettet ist, während zugleich die Gesichter in Nahaufnahmen zu Gefühlslandschaften werden. (epd-film.de) |
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Dienstag, 23.06.2026Die reichste Frau der WeltBelgien 2025, Regie: Thierre Klifa/Neue Visionen, 123 min., FSK 12, Drama/Komödie/Satire Marianne Farrère (Isabelle Huppert) gilt als die reichste Frau der Welt. Doch sie hat nicht nur jede Menge Asche auf dem Konto, sie ist darüber hinaus auch noch ziemlich intelligent, eine schöne Frau und voller Machtbewusstsein. Pierre-Alain Fantin, ein Pariser Dandy zwischen Schreibmaschine und Kamera, begegnet ihr bei einem Fotoshooting – und bleibt daraufhin im Leben von Mariane. Aus der unerwarteten Begegnung erwächst nämlich eine enge Freundschaft, die um sie herum nicht nur Be- oder Verwunderung, sondern auch jede Menge Irritation zugleich auslöst – was unter anderem auch daran liegt, dass Pierre-Alain nun mit Geld regelrecht überschüttet wird. Während die Öffentlichkeit also ob der skurrilen Beziehung rätselt, sorgt die neue Nähe für Unruhe im engsten Umkreis der beiden: Besonders Mariannes Tochter Frédérique misstraut dem charismatischen Begleiter, dessen Beziehung zu Geld so leidenschaftlich ist wie sein Auftreten. (filmstarts.de) Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, informiert ein Insert am Anfang, und streckenweise ist sie mehr als nur lose angelehnt an das Leben und die Skandale der L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt, die auch schon Gegenstand eines Theaterstücks, eines Romans und einer Netflix-Dokuserie waren. (epd-film.de) |
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Dienstag, 30.06.2026ExtrawurstDeutschland 2026, Regie: Marcus H. Rosenmüller/Studiocanal, 98 min., FSK 12, Komödie/Literaturfilm Auf der Jahreshauptversammlung eines Tennisclubs brechen über der scheinbar banalen Frage, ob für ein muslimisches Mitglied ein eigener Grill angeschafft werden soll, unerwartete Gräben auf. Was als harmloser Schlagabtausch beginnt, droht in einen handgreiflichen Tumult abzugleiten, als immer mehr Ressentiments zur Sprache kommen, hinter denen Klischees, Rassismus, Ängste und Neid sichtbar werden. Eine amüsante, kammerspielartige Satire, die ihre Herkunft vom Boulevardtheater nicht kaschieren kann. Die glänzend besetzten Schauspieler laufen in der vergnüglich-nachdenklichen Satire über schrille Auswüchse der „Political Correctness“ zu Hochform auf. (filmdienst.de) Die exzellent gecasteten Darsteller laufen in dieser vergnüglich-nachdenklichen Satire um schrille Auswüchse der „Political Correctness“ dank intelligent zugespitzter Dialoge und unerwarteten Allianzen zur Hochform auf. Nur das etwas künstlich wirkende harmonische Happy End passt nicht zum zuvor militant ausgetragenen Clash der Kulturen. Da hat die Autoren wohl eine typisch deutsche Harmoniesucht übermannt. (filmdienst.de) |