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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Dienstag um 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programm

August/September 2019

 


Capernaum 250
 

17.09.2019

Capernaum - Stadt der Hoffnung

Libanon/Frankreich/USA 2018, Regie: Nadine Labaki, 129 min, FSK ab 12

Nadine Labaki ist die Regisseurin des libanesischen Sozialdramas, das im Filmfestival von Cannes 2018 Premiere feierte und mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie arbeitete mit ihrem Team mehr als sechs Jahre an dem Film und recherchierte unter Kindern aus den Armenvierteln von Beirut. Fast alle mitwirkenden Schauspieler sind Laien oder spielen sich sogar selbst, allen voran der Hauptdarsteller Zain, wodurch manche Szenen bestürzend authentisch wirken.

In der Rahmenhandlung steht Zain vor Gericht: Er verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern.

Labaki erweist sich als virtuose Erzählerin. In Bildern von Zains Träumen mit erstaunlich emotionaler Kraft unterstützt sie die Anklage gegen eine Welt, die ein System der Ausbeutung und Ungerechtigkeit und so viel unsagbarem Elend von Kindern zulässt.

Ausgezeichnet in Cannes 2018: Preis der Jury und Preis der ökumenischen Jury.

"Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film. - Sehenswert ab 14." (filmdienst)


In Zusammenarbeit mit dem EineWeltLaden


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24.09.2019

Border

Schweden/Dänemark 2018, Regie: Ali Abbasi, 110 min, FSK ab 16

In dem schwedischen Fantasy-Drama des Regisseurs Ali Abbasi aus dem Jahr 2018 teilt sich die Handlung in einen beruflichen und einen privaten Strang im Leben der 40jährigen Tina (Eva Malander).
Sie arbeitet beim schwedischen Zoll und verfügt über eine in ihrem Beruf nützliche, besondere Begabung, durch die sie Gefühle wie Angst oder Schuld riechen kann. Wegen ihres deformierten Gesichts lebt sie eher abgeschieden in einem Haus im Wald.

Eines Tages trifft sie auf Vore (Eero Milonoff), der Tina auf erstaunliche Art ähnelt und in mehr als einer Hinsicht Grenzen überschreitet.

Die Arbeit in der Maske dauerte täglich Stunden, damit die beiden vor der Kamera nicht wie Monster, was absolut nicht beabsichtigt ist, aber doch anders aussehen.

„Er ist eine gütige, auf eine erstaunliche Weise genderfluide Liebesgeschichte zwischen Außenseitern, die Wahrheiten über sich entdecken.“ (Spiegel ONLINE)


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