außer Sondervorstellungen
Eintritt 6,00 €
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Veranstaltungszentrum Leinepark
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Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
außer Sondervorstellungen Eintritt 6,00 € Familienkino: 4,00 €
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Programmfolgt...
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Samstag, 18.04.2026Song Sung BlueSondervorstellung zum 10-jährigen Vereinsjubiläum USA 2025, Regie: Craig Brewer/Universal, 133 min., FSK 12, Drama/Musikfilm, Darsteller: Hugh Jackman, Kate Hudson, Ella Anderson, Hudson Hensley, King Princess Die Musik hat Mike und Claire Sardina einst zusammengebracht – nämlich als sie für seine Band vorspielte. Doch große Leidenschaft für Musik und einander bedeutet eben nicht zwingend auch großen Erfolg. Den großen Traum vom endgültigen Durchbruch, vom musikalischen Ruhm haben sie dennoch noch nicht aufgegeben. Doch jünger werden die beiden auch nicht gerade. So beschließen sie eines Tages, einen radikalen Neuanfang zu wagen und das nächste Kapitel aufzuschlagen. Zusammen gründen sie die Neil-Diamond-Tribute-Band namens „Lightning and Thunder" – er ist Lightning, sie ist Thunder – und plötzlich scheint sich alles zu fügen. Erst ziehen sie von Volksfest zu Volksfest, treten dann auch auf Festivals wie dem Milwaukee Summerfest auf, werden schließlich sogar von legendären Bands wie Pearl Jam als Opener mit an Bord geholt und auch Neil Diamond selbst wird auf sie aufmerksam... (filmstarts.de) Die erste Hälfte des Films funktioniert wunderbar als Mischung aus Biopic und Musikfilm, in dem zwei Menschen mit Wunden auf der Seele noch einmal die große Liebe erleben und ihrer Leidenschaft, nämlich den Liedern ihres Idols, frönen. [...] Mit den beiden Schicksalsschlägen, die sich kein Drehbuchautor hätte ausdenken können, ändert sich die Stimmung des Films, aus „Song Sung Blue“ wird ein Melodram, in dem es um den Erhalt der Liebe geht, um den Zusammenhalt der Familie, um die Überwindung von Hindernissen, um einen Neuanfang. Eine Geschichte, die das Leben schrieb, und genau deswegen wirkt die starke Emotionalität am Ende des Films nicht etwa übertrieben, sondern angemessen. Hier kämpfen zwei Menschen ums Überleben. (filmdienst.de) |
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Dienstag, 21.04.2026Dann Passiert das LebenDeutschland/A 2025, Regie: Nele Vollmar/Warner Brothers, 123 min., FSK 6, Drama, Darsteller: Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel, Maria Hofstetter, Markus Hering Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt... (filmstarts.de) Vom Schauspiel über die Dialoge bis zu den wirklich liebevoll gewählten grässlichen Ausstattungsdetails im bürgerlichen Düsterhaushalt [...] sind das alles sehr gut beobachtete Elemente nicht gelebten Lebens. Auch liegt eine unheimliche Spannung über der ganzen Szenerie, unheilvolle Vorzeichen wie bei einem Thriller werden überdeutlich platziert: [...} Trotz einer Art Aufbruchsbehauptung aus dem Off verharrt der Film letztlich aber in seinem Befund, dass von einem gewissen Alter an für manche Paar-Menschen vom Leben nicht viel mehr zu erwarten ist, als nebeneinander zu verbittern und irgendwann den anderen zu betrauern. (filmdienst.de) Auf herzzerreißende Weise löst diese katastrophale Erschütterung [ein tödlicher Verkehrsunfall (d. Red.)] lang verschüttete, heftige Gefühle aus. Momente der Menschlichkeit, des Mitgefühls brechen die eingefahrenen Rituale der Abneigung, des Frustes auf, verwandeln sie durch Trauer, Schuld und Scham in ein neues Gefühl der Verbundenheit. Wie weggefegt ist plötzlich der angesammelte Müll der Ehejahre, die Tragödie wird zum Befreiungsschlag. [...} Lässt man sich auf die leisen Töne dieses Films ein, dann wird man reich belohnt, erfährt sehr viel über die Condition humaine eines Paares im Lebensabschnitt nach der Pensionierung. (epd-film.de) |
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Dienstag, 28.04.2026Sentimental ValueNOR/DEN/SWE/D/F 2025, Regie: Joachim Trier/Studiocanal, 133 min., FSK 12, Drama, Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas, Elle Fanning Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora und Agnes Borg vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Nora hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin kompromisslos verfolgt, während Agnes ein ruhigeres Leben mit Familie und festem Beruf gewählt hat. Gustav hat ein neues Drehbuch verfasst und bietet seiner Tochter Nora die Hauptrolle an. Doch sie lehnt das Angebot entschlossen ab. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich trifft Gustav auf die erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp, der er schließlich die ursprünglich für Nora vorgesehene Rolle überträgt. Als die Dreharbeiten in Norwegen anlaufen, sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen. (filmstarts.de) Der Film verwebt Trauer und Familienkonflikt zu einem vielschichtigen Drama, in dem Realität, Theater und Film immer wieder ineinander übergehen. Durch Spiegelungen, scheinbar authentische Räume und trickreiche Perspektiven wird das Thema der Echtheit radikal infrage gestellt. Ein raffiniert gebautes Spiel über die therapeutischen Zuschreibungen von Kunst, deren manipulative, aber schöpferische Kraft Wahrhaftigkeit eher erschafft als abbildet und gerade darin tröstet. (filmdienst.de) |
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Dienstag, 05.05.2026Therapie für WikingerDEN/SWE 2025, Regie: Anders Thomas Jensen/Neue Visionen, 116 min., FSK 16, Drama/Komödie, Darsteller: Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Lars Bgygmann, Sofie Gråbøl, Søren Malling Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben? (filmstarts.de) Der Regisseur lässt sich auf die Eigenarten der Außenseiter ein und gesteht ihnen einen emotionalen Kern zu. Nach und nach verdichten sich die unangenehmen Rückblenden in die Kindheit von Anker und Manfred zu einem ausgewachsenen Trauma, das von ihrem brutalen Vater handelt. Ankers Wutproblem und Manfreds Verkapselung kommen nicht von ungefähr. So erzählt „Therapie für Wikinger“ aller Knalleffekte zum Trotz eine ernste Geschichte, die Themen wie Identität und Anderssein nachspürt. (filmdienst.de) |