außer Sondervorstellungen
Eintritt 6,00 €
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Veranstaltungszentrum Leinepark
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Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
außer Sondervorstellungen Eintritt 6,00 € Familienkino: 4,00 €
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Programmfolgt...
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Dienstag, 26.05.2026Memory HotelDeutschland 2025, Regie: Heinrich Sabl/Neue Visionen, 101 min., FSK 12, Animation/Drama, Darsteller: Heinrich Sabl, Elsa Seusing, Svenja Liesau, Florian Lukas, Steffi Kühnert, Milton Welsh, Milan Peschel Im Mai 1945 flieht die fünfjährige Sophie (Stimme: Svenja Liesau) mit ihren Eltern (Florian Lukas und Steffi Kühnert) vor der heranrückenden russischen Front. Ihr Ziel ist Amerika. Auf dem Weg dorthin machen sie Halt in einem Hotel. Dort begegnen sie unerwartet dem Nazi Scharf (Milton Welsh) und dem Hitlerjungen Beckmann (Milan Peschel). Ein folgenschwerer Kampf entbrennt, bei dem Sophie ihre Eltern und ihr Gedächtnis verliert. Nach der Besetzung des Hotels durch sowjetische Truppen bleibt Sophie zurück und wird zur Köchin des Hauses. Viele Jahre später helfen ihr verblassende Erinnerungen und die Begegnung mit Beckmann, der sich in einem alten Luftschutzbunker verbirgt, ihre Vergangenheit wiederzuentdecken. (filmstarts.de) Die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Krieg in einem Hotel unter sowjetischer Besatzung festsitzt, hat Heinrich Sabl in jahrelanger Arbeit als Puppentrickfilm animiert. Das Ergebnis kann sich mit den Animationshits dieses Jahres messen »Memory Hotel« ist ein Animationsfilm mit Puppen, die im aufwendigen Stop-Motion-Verfahren per Einzelbildschaltung zum Leben erweckt werden. Die Faszination für handwerklich erschaffene Details ist hier ebenso zu spüren wie für die Mechanik der Bewegung. Der Film ist ganz offensichtlich das Werk eines Menschen, der dafür ein Gespür und eine Leidenschaft besitzt. (epd-film.de) |
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Dienstag, 02.06.2026Ach diese LückeDeutschland 2025, Regie: Simon Verhoeven/Warner Brothers, 137 min., FSK 6, Komödie/Drama, Verfilmung des autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff, in dem dieser von seiner Ausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule erzählt. Halt gibt dem an seinem Weg und seinem Talent zweifelnden und um seinen verstorbenen Bruder trauernden jungen Mann, dass er im Haus seiner exzentrischen Großeltern wohnen kann. Der Film bleibt eng an der Vorlage und nimmt nur diskrete, dramaturgisch stimmige Änderungen vor. Die sorgfältige Inszenierung trifft den heiter-melancholischen Tonfall des Romans und gießt ihn in eine atmosphärisch überzeugende filmische Form. Perfekt besetzt und gespielt, entsteht eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Film, Familiendrama, Milieu-Komödie und Biografie. (filmdienst.de) Anekdotisch anrührend verfilmt Simon Verhoeven den autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff – mit einem sehr überzeugenden Bruno Alexander. [...] Nicht immer hält sich Verhoeven an die Romanvorlage; Anekdoten weiß er charmant zu inszenieren, [...] Dabei sind auch die schmerzlichen Szenen in bunte, fröhliche Farben getaucht. Ein wenig ist das alles, wie der Roman, eine Nabelschau. Die aber ist sehr hübsch, unterhaltsam und berührend anzusehen. (epd-film.de) |
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Dienstag, 09.06.2026Gelbe BriefeD/F/Türkei 2026, Regie: İlker Çatak/Die Filmagentinnen, 128 min., FSK 12, Politdrama, Ein Ehepaar aus der türkischen Theaterszene bringt als Regisseur und Hauptdarstellerin gemeinsam ein Stück auf die Bühne. Doch nach der Premiere verlieren beide durch staatliche Willkür ihre Arbeit. Auch gesellschaftlich steht ihre Existenz immer mehr auf dem Spiel. Sie müssen bei Verwandten unterschlüpfen und sich der Frage stellen, ob sie klein beigeben oder ihre künstlerische Freiheit bewahren wollen. Das Politdrama erzählt davon, wie ein autoritäres Regime widerständige Denkweisen unterdrückt und sein zersetzendes Werk bis in Beziehungen hineinreicht. (filmdienst.de) Ohne konkrete Namen und Ereignisse zu nennen oder die innenpolitische Lage näher zu umreißen, erzählt Çatak mit Gelbe Briefe viel über die heutige Türkei – und lässt doch keinen Zweifel daran, dass seine Geschichte eine universelle ist, die über kurz oder lang Kunstschaffende und Intellektuelle überall auf der Welt erwarten könnte. Sehenswerte Bilder von Kamerafrau Judith Kaufmann und glaubwürdige Dialoge sind zwei Pfunde, mit denen »Gelbe Briefe« wuchern kann, noch entscheidender ist die Inszenierung. Çatak beweist einmal mehr, wie gut er sich darauf versteht, anspruchsvolles Autorenkino publikumswirksam zu gestalten; [...] (epd-film.de) |
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Dienstag, 16.06.2026RoseDeutschland/Österreich 2026, Regie: Markus Schleinzer/Piffl-Medien, 94 min., FSK 12, Drama/Historie Während der Wirren des 30-jährigen Krieges taucht ein rätselhafter Soldat in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf und behauptet, der rechtmäßige Erbe eines lange verlassenen Gutshofs zu sein. Die Gemeinde steht dem Fremden mit der Narbe im Gesicht zunächst skeptisch gegenüber. Die Bestrebungen des gottesfürchtigen Mannes nach Anerkennung und Zugehörigkeit werden durch ein düsteres Geheimnis erschwert: Er hat sich eine falsche Identität, einen anderen Namen und sogar ein anderes Geschlecht zugelegt, um in das Dorf zu gelangen. Unter dem Deckmantel dieser Täuschungen wird Rose (Sandra Hüller), so wie der Soldat wirklich heißt, vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen und so ein ganzes Dorf zum Narren halten. (filmstarts.de) Die altertümlich bedächtige Sprache verortet die Handlung in einer fernen Vergangenheit, »Rose« spielt in einem noch sehr mittelalterlich anmutenden 17. Jahrhundert, doch die Themen, die verhandelt werden, die Gewalt an und Diskriminierung von Frauen, klingen nach bis in die Gegenwart. Weitere Einflüsse sind schwarz-weiße Western aus Amerika und Japan, aber auch niederländische Gemälde, in denen der bäuerliche Alltag in weite Landschaften eingebettet ist, während zugleich die Gesichter in Nahaufnahmen zu Gefühlslandschaften werden. (epd-film.de) |