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Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2020: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   September   Oktober   November   Dezember

2019: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September  Oktober     November     Dezember

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November     Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

 the rider 01 250

20.11.2018

The Rider

USA 2017, Regie: Chloé Zhao, 104 min, FSK ab 12


Natur, Pferde und insbesondere das Rodeo sind die Welt des jungen Cowboys Brady Blackburn (Brady Jandreau).
Nach einem beinahe tödlichen Rodeo-Unfall muss sich der mit der Tatsache abfinden, dass er nie wieder reiten kann. Er darf nicht mehr das tun, wozu er sich bestimmt und geschaffen fühlt und stürzt in eine existentielle Identitätskrise.

Der Film kreist wie eine Parabel hundert faszinierende Minuten lang um die Frage, ob sich ein Leben lohnt, das an seiner wahrhaften Bestimmung vorbeischrammt. Der Regisseurin Chloé Zhaos gelingt es, dass der Zuschauer sich diesem introvertierten Cowboy in einigen Momenten in seiner Trauer und in seiner Flucht ins Fantastische ganz verbunden fühlt.

Es mag wie eine Plattitüde klingen, doch in diesem Film wirkt sie vollkommen plausibel: Im Schmerz sind sich Menschen ganz nah.“ (ZEIT-online)


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Trailer Trailer (OmU)

 


the sister brothers 250
 

28.01.2020

The Sisters Brothers

Frankreich/Belgien/Rumänien/Spanien 2018, Regie: Jacques Audiard. 121 min, FSK ab 12

THE SISTERS BROTHERS ist ein mehrfach ausgezeichneter Western von Jacques Audiard, der 2018 im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere feierte.

Eli und Charlie Sisters sind die Titelhelden, die ein Heldentum mit Lücken, mit Normalität und menschlichen Bedürfnissen zeigen. Der „Commodore“ schickt sie auf die Jagd nach dem Goldsucher Hermann Kermit Warm, der mit einer chemischen Wunderformel zu den Goldminen von Sacramento unterwegs ist.
Wie im Western üblich verfolgen zwei Männer zwei andere, was normalerweise mit einer Schießerei endet. Aber hier hadern zwei Auftragskiller mit ihren Entscheidungen und zeigen ihre Verletzlichkeit und ihre Träume.
Trotzdem ist THE SISTERS BROTHERS ein klassischer Western, dem es an nichts fehlt, weder an prächtigen Landschaftsaufnahmen, noch an Lagerfeuergesprächen, Verfolgungen, Schießereien und Banditen.
"Der nach einer Romanvorlage inszenierte Film ist mehr an den Charaktereigenschaften der redseligen Figuren als an klassischen Western-Dramaturgien interessiert. Der bildgewaltige, mit der schwarzen Komödie angereicherte Film überzeugt auch durch eine humanistische Herangehensweise ans Western-Genre." (filmdienst)

 
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Trailer   Trailer OV

 

16.01.2018

The Square

Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark 2017
Regie: Ruben Östlund, 142 min, FSK 12

Der beim Filmfestival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Spielfilm aus dem Jahr 2017 ist eine europäische Koproduktion, in der Regisseur Ruben Östlund äußerst unterhaltsam, witzig und manchmal zynisch in der schillernden Welt der modernen Kunst einführt.

Brisante Fragen zum Zusammenleben in der heutigen Gesellschaft werden aufgeworfen. THE SQUARE ist der Name eines fiktiven Kunstwerks, das Christian Nielsen als selbstverliebter Kurator in einem Stockholmer Museum installiert. Es handelt sich um ein Projekt, in dem alle die gleichen Rechte und Pflichten haben, eine „Freistatt des Vertrauens und der Fürsorge“. Östlund führt diesen utopischen Anspruch in seiner kompletten Verlogenheit vor.

„Eine beißende, einfühlsame Satire, die wie die Rhapsodie einer Gesellschaft mit chronisch schlechtem Gewissen wirkt.“ (epd)

Überlängenzuschlag 1 EUR

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three billboards 03 250

09.10.2018

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Großbritannien/USA 2017, Regie: Martin McDonagh, 116 min, FSK ab 12

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri heißt Martin McDonaghs neuer Film, mit dem er auf der diesjährigen Golden-Globe-Verleihung überraschend überzeugte.

Ein sechzehnjähriges Mädchen wird grauenvoll vergewaltigt und ermordet, und die Wut der Mutter richtet sich gegen die erfolglosen Bemühungen der Polizei bei der Suche nach dem Täter.

Frances McDormand, die schon in anderen Filmen ihre einzigartigen Raubein-Qualitäten zeigen konnte, heizt hier als Mutter dem bräsigen Männertrupp ordentlich ein, mit großer Sprachgewalt und immer wieder auch mit Witz. Trotz des grauenhaften Mordes schleicht sich von Anfang an überraschenderweise eine untergründige Komik ein.

Es geht McDonagh in dem Film weniger um Mitgefühl als darum, alle Sicherheiten in schnellen Urteilen zu erschüttern. Fragezeichen bleiben und die Debatte läuft… 

"In dem Maße, wie die Hintergründe der Figuren deutlicher werden, wandelt sich der Film aber zum berührenden Drama, in dem es weniger um Rache als darum geht, untereinander und für sich selbst so etwas wie Gnade walten zu lassen." (filmdienst.de)

 

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Trailer   Trailer (Originalfassung)