außer Sondervorstellungen
Eintritt 6,00 €
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Veranstaltungszentrum Leinepark
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Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
außer Sondervorstellungen Eintritt 6,00 € Familienkino: 4,00 €
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Programmfolgt...
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Dienstag, 07.04.2026Ganzer halber BruderDeutschland 2025, Regie: Hanno Olderdissen/Wild Bunch Germany, 110 min., FSK 12, Dramödie, Darsteller: Christoph Maria Herbst, Nicolas Randel, Sesede Terziyan, Michael Ostrowski, Tristan Seith Kaum auf freiem Fuß, wird Thomas mit einer überraschenden Nachricht konfrontiert: Eine ihm unbekannte Mutter hat ihm ein wertvolles Haus hinterlassen. Der Traum vom Neustart unter spanischer Sonne scheint greifbar – doch es gibt ein Problem. In dem Haus lebt bereits sein Halbbruder Roland, ein leidenschaftlicher Oldie-Fan mit Vorliebe für Krafttraining und sportliche Autos. Er hat nicht nur einen festen Job, sondern auch Trisomie 21 – und ein le-benslanges Wohnrecht. Thomas zieht kurzerhand ein und versucht mit allen Tricks, den Mitbewohner loszuwerden. Manipulation, Provokation, kleine Gemeinheiten – nichts lässt er aus. Doch Roland begegnet ihm mit Entschlos-senheit, Offenheit und überraschender Stärke. Was als Machtspiel beginnt, entwickelt sich zu einer Begegnung, die beide verändert. Schritt für Schritt wächst zwischen den ungleichen Brüdern eine tiefe Verbindung. (filmstarts.de) [...] - eine Buddy-Komödie, die zwar auf böse Gags nicht verzichtet, aber nicht gegen jemanden schießt, sondern mitten ins Herz trifft. Sunny [Halbbruder Roland] hat Freunde und mit Gewichtheben ein Hobby, das ihm Spaß macht. Gezeigt wird also nicht der hilflose Mensch mit Behinderung, den Thomas anfangs in ihm sieht. Um das klarzustellen, nutzt der Film beide Perspektiven: Thomas’ Handeln treibt das Geschehen voran, Sunny ist das Herz der Geschichte. (filmstarts.de) |
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Dienstag, 14.04.2026Der FremdeFrankreich 2025, Regie: Francois Ozon/Weltkino, 123 min., FSK 12, Drama/Literaturverfilmung, Darsteller: Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lotin, Denis Lavant, Swann Arlaud Im Algerien der 1930er Jahre lebt der Franzose Meursault ohne erkennbare Bindung an seine Umwelt. Gleichgültig gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Beziehungen, bleibt er selbst angesichts einschnei-dender Ereignisse distanziert, regelrecht gefühlskalt. Selbst bei der Beerdigung seiner verstorbenen Mutter scheint sich in ihm nichts zu rühren. Direkt am darauffolgenden Tag lässt er sich auf eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, ein. Doch wirklich in Meursault etwas in Bewegung setzen kann dann erst sein Nachbar Raymond – doch nicht unbedingt im positiven Sinne. Denn Raymond ist in finstere Dinge verwickelt und zieht schließlich auch Meursault mit auf die dunkle Seite. Dort wird er irgendwann dazu gezwungen, seine so distanzierte Haltung zu anderen Menschen und seinem eigenen Leben zu überdenken. (filmstarts.de) François Ozon deutet gleich in den ersten Bildern den politischen Kontext von Kolonialherrschaft und aufkeimender Revolte an, in dem seine Albert-Camus-Adaption »Der Fremde« angesiedelt ist. Lange galt Camus' Roman als kaum verfilmbar, selbst Luchino Visconti hatte sich mit seinem Versuch 1967 daran verhoben. Die radikale Subjektivität des Romans, sein unerschütterlich ichbezogener Blick, lässt sich nur schwer in Bilder übersetzen [, ...]. Ozon begegnet dieser Herausforderung mit formaler Strenge und dem Verzicht auf psycho-logische Deutung. (epd-film.de) |