außer Sondervorstellungen
Eintritt 6,00 €
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Veranstaltungszentrum Leinepark
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Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
außer Sondervorstellungen Eintritt 6,00 € Familienkino: 4,00 €
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Programmfolgt...
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Dienstag, 20.10.2026Father Mother Sister BrotherUSA/IRL/FRA 2025, Regie: Jim Jarmusch/Weltkino, 111 min., FSK 12, Drama/Komödie, Jeff und Emily besuchen ihren Vater in New Jersey. Dort lebt er seit dem Tod seiner Frau alleine in einer Hütte und versucht seinen Kindern klarzumachen, dass das auch funktioniert. Jeff und Emily sehen natürlich, dass die (Un-)Ordnung in der Wohnung eine andere Sprache spricht. (filmstarts.de) Ruhig, ohne dramatische Zuspitzung und mit sanfter Melancholie erzählt der Film von distanzierten Eltern, befangenen Kindern und Verlusterfahrungen. Verbunden sind die drei Episoden durch gemeinsame, leicht variierte Motive, Korrespondenzen und Spiegelungen, [...] (Filmdienst.de) In seinem jüngsten Film widmet sich die lebende Independent-Kino-Legende Jim Jarmusch familiären Beziehungen – und erinnert dabei nicht nur mitunter an den südkoreanischen Dialogfilm-Meister Hong Sang-soo. Wohl auch deshalb ist „Father Mother Sister Brother“ einer der lustigsten Filme seiner Karriere. (filmstarts.de) |
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Dienstag, 27.10.2026Der Magier im KremlUSA/UK/FRA 2025, Regie: Oliver Assayas/Constantin, 146 min., FSK 12, Drama/Politthriller, Anfang der 1990er Jahre in Russland: Vadim Baranov, ein talentierter junger Mann, schlägt sich durch das post-sowjetische Chaos. Zunächst genießt er nach dem Fall des Eisernen Vorhangs als Künstler die neuen, scheinbar grenzenlosen Freiheiten. Später wechselt er das Medium und verdingt sich als Produzent von Reality-TV und rückt dadurch immer mehr in die Nähe einflussreicher Personen. Dadurch gerät er schließlich auch an den Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB: Wladimir Putin. Als klar wird, dass sich Boris Jelzin nicht mehr lange an der Macht und vielleicht auch nicht mehr am Leben halten können wird, soll Putin zu dessen Nachfolger aufgebaut und in Position gebracht werden. Schritt für Schritt gestaltet Baranov in der Rolle von Putins Berater das politische System mit und verwischt die Linien zwischen Wahrheit und Manipulation. Jahre danach, längst zurückgezogen und vom Schweigen umgeben, entscheidet er sich, über die verborgenen Seiten des Regimes zu sprechen, das er einst mit aufgebaut hat. (filmstarts.de) Alles wirkt sehr realistisch und nachvollziehbar. Akteure werden nicht verteufelt, ihre Motivationen und die Folgen ihres Handelns aber sehr deutlich herausgearbeitet. Bei so viel Sachverstand und geschichtlicher Analyse ist es allerdings bedauerlich, dass die Figur des Baranov nicht real ist. Das raubt dem Sujet des Films, wer für die Erhaltung von Putins Machtapparat verantwortlich ist, die Schärfe. (filmdienst.de) |
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Dienstag, 03.11.2026Als wäre es leichtDeutschland 2025, Regie: Milan Skrobanek/Port au Prince Pictures, 94 min., FSK 12, Drama, Florian (David Knors) ist sehbehindert und würde lieber von Arbeitslosengeld leben. Doch er wird zu einem Job im Dialoghaus Hamburg verdonnert, wo er auf die charmante, hörbehinderte Kati (Cindy Klink) trifft, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Nun müssen sie eine Möglichkeit finden miteinander zu kommunizieren, was dank hilfreicher Apps sehr viel besser möglich ist, als sie anfangs dachten. Doch es gibt andere Schwierigkeiten, die zwischen ihnen entstehen, die vor allem auf ihre verschiedenen Hintergründe und Florians emotionaler Unfähigkeit zurückzuführen sind. Als Florian jedoch erfährt, dass sein ihm so verhasster Vater im Sterben liegt, bricht seine harte Schale auf und er erkennt, was Kati ihm bedeutet und wie viel Halt sie ihm gibt. (filmstarts.de) Ein feinfühlig austarierter, berührender Liebesfilm über eine ungewöhnliche Beziehung mit erstaunlich gewöhnlichen Problemen. Kein Film über, sondern mit Menschen mit Behinderung, der bisweilen abgegriffene Stilmittel einsetzt, aber immer dort ergreifend ist, wo er auf die Darsteller und die Geschichte vertraut. (filmdienst.de) |
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Dienstag, 10.11.2026DJ AhmetNordmazedonien/Tschechien/Serbien/Kroatien 2025, Regie: Georg M. Unkovski/Neue Visionen, 96 min., FSK 14, Drama, Darsteller: Arif Jakub, Agush Agushev, Dora Akan Zlatanova, Aksel Mehmet, Selpin Kerim Seinen Alltag als Schafhirte auf dem nordmazedonischen Land lockert sich der 15-jährige Ahmet (Arif Jakup) mit elektronischen Beats auf, die er aus einer selbstgebauten Anlage von seinem Traktor aus in die Welt bläst. Doch die Welt auf dem Dorf ist eng, an neue Musik nur schlecht zu kommen und auch Ahmets Vater Bayram (Aksel Mehmet) will von der Leidenschaft seines Sohne nichts wissen. Doch dann zieht nebenan Aya (Dora Akan Zlatanova) ein. Die hat nicht nur eine ähnliche Leidenschaft für Musik, sondern verdreht Ahmet auch noch ganz schön den Kopf. Die beiden kommen sich näher, aber auch Ayas Weg scheint von den Eltern bereits vorge-zeichnet: Sie soll mit einem anderen verheiratet werden. Doch zusammen wollen sie und Ahmet eigene Wege gehen... (filmstarts.de) Mit warmem Humor, präzisen Alltagsbeobachtungen und leiser Sozialkritik entsteht in der Tragikomödie ein berührendes Porträt einer Jugend zwischen Pflicht und Aufbruch. Der Film profitiert dabei sehr vom authentischen Spiel der jungen Darsteller. (filmdienst.de) |