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 oder 01522 - 5705556

Veranstaltungszentrum Leinepark
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.

 Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
Eintritt 6,- EUR

Programme

2020: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   September   Oktober   November   Dezember

2019: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni/Juli   August/September   Oktober   November   Dezember

2018: Januar   Februar   März   April   Mai   Juni    August   September  Oktober     November     Dezember

2017: Januar   Februar   März   April   Mai    Juni/August    September    Oktober    November     Dezember

2016: April/Mai   Mai/Juni   September    Oktober    November    Dezember

Alle Filme in einer Liste

 

   The French Dispatch

 

Dienstag, 01.03.2022

Mittwoch, 02.03.2022

The French Dispatch

USA/Deutschland/Frankreich 2019, Regie: Wes Anderson, 108 min., FSK ab 12

In einer fiktiven französischen Stadt ist der Redaktionssitz des Magazins „The French Dispatch“, des europäischen Ablegers eines US-amerikanischen Blattes. Nach dem Tod des Gründers und Chefredakteurs im Jahr 1975 soll das Magazin eingestellt werden. Unterschiedliche Journalisten lassen in kuriosen Storys, bei denen es u.a. um die Exzentrik der Kunstszene und die Studentenunruhen der 1968er geht, für die finale Ausgabe ein letztes Mal den Geist des Magazins hochleben. Eine nostalgische Hommage an eine liberale Form der Welterkenntnis und Weltaneignung, den feuilletonistischen Blick und den Qualitätsjournalismus, spielerisch umgesetzt durch ein spielfreudiges Star-Ensemble und ein wahres Füllhorn an poetischen Angeboten in der visuellen Gestaltung (Filmdienst)

Stilistisch bleibt sich Wes Anderson auch in „The French Dispatch“ bis ins manierierte Detail treu, verzichtet in seiner amüsant-skurrilen Hommage an das Intellektuellenmagazin The New Yorker und seine Wahlheimat Frankreich diesmal aber auf Subtexte und komplexe Figuren. Ein waschechter Anderson vor allem für eingefleischte Anderson-Fans.  (Filmstarts)

 

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 the guilty 250

12.03.2019

The Guilty

Dänemark 2018, Regie: Gustav Möller, 88 min,  FSK ab 12

Die Notrufzentrale der dänischen Polizei wird zum Schauplatz eines spannenden, psychologischen Thrillers, als der ehemalige Polizist Asger Holm (Jakob Cedergren) über das Telefon Kontakt zu einer entführten Frau bekommt, die verängstigt neben  ihrem Ex-Mann und Entführer im Auto sitzt.

Über seine eigentliche Aufgabe hinaus will Asger helfen und die Sache lösen. Aber Genaues weiß er nicht, er setzt aus den Informationsstücken, die er nach und nach bekommt, eine Wahrheit zusammen, seine Wahrheit, die jedoch nicht die ganze Wahrheit ist.

Im Wettlauf mit der Zeit scheitert er, vor allem an sich selbst.

Dem Regisseur Gustav Möller ist hier bei seinem Spielfilmdebut nicht nur ein großartig-minimalistischer Thriller, sondern auch eine überzeugende Charakterstudie

des Polizisten Asger gelungen. „The Guilty“ wird Dänemark im Frühjahr bei den Oscars vertreten.

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15.11.2016

The Hateful Eight

USA 2015, Buch u. Regie: Quentin Tarantino, 168 Min., FSK ab 16

„Eine Art Eiswestern-Variante eines Agatha-Christie-Krimis, mit Major Marquis Warren in der Rolle des Hercule Poirot, der mit messerscharfer Beobachtungsgabe die Anzeichen der Bedrohung im Innern wahrnimmt, noch bevor er sie deuten kann. Es ist meisterlich geschrieben, meisterlich gefilmt, es liegt ein Ennio-Morricone-Score darunter, und Tarantino erzählt mit ungebrochenem Spieltrieb. Verwebt Hommage und Originalität, legt lustvoll Spuren, treibt die Gefangenen des Schnees langsam zur Explosion.“ (SZ)

„Gewaltiges Theater: Mit seinem grandiosen Western-Kammerspiel wandelt sich Kultregisseur Tarantino vom Kino-Grobian zum politischen Filmemacher.“ (spiegel.de)

Den im tief verschneiten Colorado ohne digitale Nachbearbeitung gedrehten Film können wir bedauerlicherweise nicht im 70 mm Cinemascope-Originalformat zeigen. Ennio Morricone erhielt für die Filmmusik 2016 seinen zweiten Oscar.

Überlängenzuschlag + 1,00 EUR

 

 

 

 

 

14.02.2017

The Lady in the Van

Großbritannien 2015 , Regie: Nicolas Hytner, 105 min, FSK 6


Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die der Schriftsteller Alan Bennett 1989 veröffentlichte und die schon ein Jahr später in London uraufgeführt wurde.
Die zweifache Oscarpreisträgerin Maggie Smith spielte damals im Theater wie heute im Film die exzentrische Obdachlose, die in ihrem Van lebt und eher zufällig in der Auffahrt Bennets landet. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Nachbarschaft mit Höhen und Tiefen.

Alan Bennet schrieb selbst das Drehbuch zu dem Film, den Nicholas Hytner inszeniert hat. Es wurde nicht die harmlose Komödie daraus, obwohl man sich durchaus über die alte grantige Lady amüsieren kann.

„Vor allem die postmoderne Selbstbespiegelung von Autor und Hauptfigur (Alex Jennings) und die spöttische Analyse der intellektuellen Snobs des Viertels machen das schöne, stille Werk zu einer reizvollen und berührenden Kino-Perle“ (Augsburger Allgemeine, 6.1.2017)